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Riedberg: Hundewiese soll neben Gleise rücken

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Der Ortsbeirat in Kalbach-Riedberg beschließt eine Verlegung der Auslauffläche für Hunde im Bonifatiuspark.

Einstimmig hat sich der Ortsbeirat 12 (Kalbach, Riedberg) in seiner Sitzung am Freitagabend für die Verlegung der Hundewiese im Bonifatiuspark am Riedberg ausgesprochen, auf einen gemeinsamen Antrag von CDU und SPD hin. Das Areal soll nun an das nordöstliche Ende des Geländes rücken. Wegen der dort angrenzenden U-Bahn-Gleise soll es zudem mit einem Gitterzaun oder einer vorgelagerten Hecke abgesichert werden, schlugen die beiden Fraktionen vor.

Die Hundewiese war zuletzt mehrmals in den Schlagzeilen. Sie wurde an anderer Stelle angelegt, als mit dem Ortsbeirat besprochen worden war. Mitte September legten Unbekannte dort unter den Bänken und in den Mauerritzen Giftköder aus. Nach Angaben der Tierschutzorganisation Peta kamen dabei zwölf Hunde ums Leben; weitere 20, die ebenfalls Vergiftungserscheinungen gezeigt hätten, sind demnach gerettet worden.

Die Hintergründe der Tat sind bislang noch unklar. Auch Tatverdächtige wurden bislang noch nicht ermittelt. Zumindest steht seit einigen Tagen fest, dass in den Ködern kein Heroin enthalten war. Dies hatte ein betroffener Hundebesitzer, dessen Vierbeiner an den Folgen verstorben war, vermutet. Beim Tierarzt war demnach ein entsprechender Schnelltest angeschlagen. Untersuchungen des Hessischen Landeskriminalamtes haben nun allerdings ergeben, dass kein Heroin im Köder war.

Erst Anfang September war die bisherige Hundewiese im Bonifatiuspark ausgeschildert worden. Danach erreichten den Ortsbeirat Beschwerden, da das betreffende Areal „stärker als erwartet auch als Spielfläche genutzt wird und nun Kinder und Hunde in direkter räumlicher Konkurrenz stehen“, so die antragstellenden Fraktionen.

Deshalb regten sie nun die Verlegung in Richtung der U-Bahn-Gleise an, um die Flächen zu entzerren.

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