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Kalbach

Piraten auf dem Spielplatz Kalbacher Stadtpfad

  • VonJonas Wagner
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Grünflächenamt stellt Entwürfe vor. Kinder planen mit. Ostern 2022 soll Umbau beginnen.

Kinder im Kalbacher Stadtpfad bekommen einen nagelneuen Spielplatz. Die dortige Anlage soll nach den Osterferien 2022 umgestaltet werden. „Ich freue mich sehr, dass nach drei Jahren der Stadtspielplatz so weit gediehen ist, dass man etwas sehen kann“, erklärte die Kalbacher Kinderbeauftragte Eva-Maria Lang, die für die CDU im Ortsbeirat 12 sitzt, in der jüngsten Sitzung des Stadtteilgremiums am Freitag.

Dort haben Vertreterinnen von Kinderbüro und Grünflächenamt den Entwurf für die Spielanlage vorgestellt – die Lokalpolitiker:innen nahmen diesen einstimmig an.

„Topthemen bei dem Spielplatz sind ganz klar der Bach, das Wasser und die Natur“, sagte Zoé Rothmann vom Kinderbüro. Auf dem Gelände direkt am Kalbach sollen fünf verschiedene Abschnitte entstehen. Der erste Bereich ganz im Westen – im Entwurf „Kalbach-Piraten“ genannt – ist aufgebaut wie ein Dreimaster-Wrack und bietet Kindern Möglichkeiten zum Klettern, Rutschen und Hüpfen.

Auch im zweiten Abschnitt sind die Spielgeräte Schiffswrackteilen nachempfunden, neben einer Rutsche werden dort mehrere Schaukeln installiert. Ein Sandbereich inklusive Sandkran bildet den dritten Bereich des Spielplatzes. Am östlichen Ende entsteht als vierter Abschnitt des Areals eine Hügellandschaft, im fünften Bereich, eine Rückzugsecke mit Hütten, Tunneln und Tastelementen.

Mit dem Bach und den vielen Bäumen sehe das Areal „tatsächlich ein bisschen so aus wie der Central Park von Kalbach“, befand Katharina Peter vom Grünflächenamt. Sie ergänzte, dass in der Planung auch soziale Aspekte berücksichtigt worden seien: „Es gibt einige Geräte, auf denen man zusammen besser klarkommt als allein.“

Die Gesamtkosten bezifferte Peter auf etwa 270 000 Euro. Mit einberechnet: die Beteiligung der Kinder vor Ort. Denn die waren im Rahmen des Spielplatzaktionsprogramms (Spatz) von Beginn an in die Gestaltung einbezogen worden. „Für uns ist Beteiligung, dass man an Entscheidungsprozessen teilnehmen und dadurch tatsächlich am Ergebnis mitwirken kann“, erläuterte Susanne Feuerbach, Leiterin des Kinderbüros.

Ihre Kollegin Zoé Rothmann ergänzte, in der ersten Beteiligungsphase Mitte Mai habe sich das Projektteam drei Tage lang mit Pavillons vor den Spielplatz gestellt und Ideen eingeholt. Da man zuvor über viele Kanäle auf die Aktion aufmerksam gemacht habe, seien insgesamt über 140 Entwürfe zusammengekommen. Die darauf aufbauende Entwurfsplanung sei Mitte Juni dann vor Ort vorgestellt worden – mit Seilen und Pylonen, um die geplanten Standorte der Spielgeräte darzustellen.

„Wir hoffen, im kommenden Frühjahr mit einer Bauwoche den Spielplatz umgestalten zu können“, sagte Rothmann. Gemeinsam mit Eltern, Anwohner:innen und Fachkräften können die Kinder dann die geplanten Geräte größtenteils selbst gestalten und je nach Bedarf modifizieren – den gepflasterten Weg über das Areal baut eine Fachfirma. „Das wird tatsächlich ein Spielplatz“, konstatierte Rothmann, „der aus dem Stadtteil heraus gestaltet wird.“

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