Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Derzeit ist auf der Fläche an der Altenhöferallee/ Ecke Am Weißkirchener Berg vor allem Acker.
+
Derzeit ist auf der Fläche an der Altenhöferallee/ Ecke Am Weißkirchener Berg vor allem Acker.

Riedberg

Neuer Sportplatz mit Halle für den Riedberg bis 2025

  • vonJonas Wagner
    schließen

Sportdezernent Markus Frank stellt die Pläne für die Sportanlage an der Altenhöferallee im Frankfurter Stadtteil Riedberg im Ortsbeirat vor. Die Mitglieder und Bürger:innen kritisieren, das mit dem Bau frühestens 2023 begonnen werden kann. Der Platz wird seit Jahren gefordert.

Für den Riedberg geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Östlich der Altenhöferallee wird eine zweite Sportanlage geschaffen – inklusive Turnhalle. „Wir wissen, wir haben in der Stadt insgesamt eine große Nachfrage nach Sportanlagen und -hallen“, erklärt Sportdezernent Markus Frank (CDU) bei der Vorstellung der Planung in der Sitzung des Ortsbeirats 12 am vergangenen Freitag.

Auf dem Areal am nördlichen Rand des Ortsteils soll ein Kunstrasen-Fußballplatz entstehen, eingefasst von einer 400-Meter-Kunststofflaufbahn. Auch das Kleinspielfeld und die zwei Minispielfelder, die das Sportamt auf der Anlage schaffen will, sollen mit Kunstrasen ausgestattet werden. Damit andere Sportarten neben dem Fußball nicht zu kurz kommen, sieht die Machbarkeitsstudie außerdem eine Kugelstoßanlage sowie Einrichtungen für Weit- und Hochsprung und zudem ein multifunktionales Kunststoffkleinfeld vor, das etwa von Handballer:innen genutzt werden könnte.

Für den Stadtteil besonders wichtig ist der Bau einer Sporthalle auf dem Gelände. Das erkennt auch Stadtrat Frank: „Wir haben hier sehr aktive Sportvereine, die dringend Hallen brauchen.“ Deswegen sieht die Planung die Errichtung einer baulich abgesenkten Dreifeldhalle vor, in die Umkleiden und andere benötigte Räumlichkeiten integriert werden. Die Halle werde „vollumfänglich und multifunktional nutzbar“ sein, so der Dezernent. Zudem biete sie Platz für 199 Zuschauer:innen.

Die Kosten für das Bauprojekt belaufen sich laut Planung auf etwa 15 Millionen Euro. Da das Geld bislang nicht im Haushalt eingestellt sei, stehe vor der Finanzierung noch „ein kleines Fragezeichen“, wie Frank einräumt. Gleichzeitig betont er, wie dringend Sporthallen benötigt würden, und versichert: „In unserem Dezernat hat das Projekt eine große Priorität.“ In einem nächsten Schritt sollen eine Detailplanung erstellt und die Gremienbeschlüsse zum Bauprojekt vorbereitet werden, der Spatenstich soll voraussichtlich 2023 erfolgen. „Wir schätzen, dass wir für den Bau der kompletten Anlage ungefähr zwei Jahre brauchen“, sagt Frank.

Die Ortsbeiratsmitglieder zeigen sich von der Planung überzeugt, allerdings äußern sie auch Kritik am Magistrat: Es habe viel zu lange gedauert, das Vorhaben auf den Weg zu bringen, heißt es aus mehreren Fraktionen. FDP-Chef Thorsten Lieb etwa findet es „einigermaßen peinlich“, dass die Anlage frühestens 2025 fertig sein wird – schließlich fordere man sie bereits seit vielen Jahren. „Wir müssen insgesamt als Politik überlegen, wie wir solche Prozesse beschleunigen“, mahnt er an.

So könnte die Anlage mit Sporthalle einmal aussehen. Rechts die Altenhöferallee.

Deutlicher bringt es ein Bürger auf den Punkt: „So langsam verliere ich das Vertrauen, dass überhaupt etwas gebaut wird“, ärgert er sich, dass die Arbeiten in frühestens zwei Jahren beginnen. Er kritisiert zudem, dass die Verwaltung erst jetzt mit den Sportvereinen des Stadtteils sprechen will und dies nicht schon parallel zur Durchführung der Machbarkeitsstudie getan hat. „Das dauert einfach zu lange.“ Tatsächlich war die Entwicklung des Sportareals, das auch im Bebauungsplan vorgesehen ist, immer wieder ins Stocken geraten, unter anderem wegen der Entdeckung einer Feldhamsterpopulation. 2018 stand die Planung dann eigentlich – doch sie wurde zugunsten einer zusätzlichen Turnhalle wieder verworfen.

Deswegen, so Frank, habe sich die Realisierung weiter verzögert: „Man bekommt eine viel bessere Sportanlage, aber das kostet auch Zeit.“ Damit es nicht noch länger dauert, nimmt der Ortsbeirat die vorgelegte Planung zwar einstimmig an, fordert aber auch, die Vereine schon während der Detailplanung einzubeziehen und schnellstmöglich mit dem Bau zu beginnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare