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Müllcontainer für den Kätchenlachpark

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Von: Kiki Bruder

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Sören Pürschel aus Kalbach hatte extra Klappen erfunden, um die Mülleimer gegen Krähen zu sichern. Das Amt hatte sie aber wieder abmontiert.
Sören Pürschel aus Kalbach hatte extra Klappen erfunden, um die Mülleimer gegen Krähen zu sichern. Das Amt hatte sie aber wieder abmontiert. © Peter Jülich

Das Grünflächenamt will im Kalbacher Kätcheslachpark gegen Krähen vorgehen, die den Müll aus den Eimern rupfen. So wird die Anlage öfter gereinigt. Zudem stellt das Amt neue Müllcontainer auf.

Das Grünflächenamt hat im Kalbacher Kätcheslachpark zwei neue Müllcontainer aufgestellt. Diese sollen die mit Klappen ausgestatteten Mülleimer ersetzen, die vor Krähen schützen sollten. Die Klappen hatte der Kalbacher Sören Pürschel vor einem Jahr entworfen und selbst an den Mülleimern angebracht (die FR berichtete). Das Amt entfernte sie aber wieder.

Der Kätcheslachpark war häufig zugemüllt, weil die Krähen die Eimer nach Essbarem durchsuchten und immer wieder Abfälle auf der Grünfläche verteilten. Der Ortsbeirat 12 (Kalbach, Rieberg) unterstützte Pürschels Idee, da die Klappen die Situation im Park verbesserten. Das Stadtteilgremium forderte, auch die restlichen Mülleimer im Park damit auszustatten.

Der Magistrat stimmte dem Antrag allerdings nicht zu. Die Klappen würden schmutzig und dann nicht mehr genutzt werden, war die Befürchtung. Anfang Mai hat das Grünflächenamt die von Pürschel eigens angebrachten Klappen entfernt. „Bürger:innen wollten die schmutzigen Klappen nicht mehr anfassen und konnten so keinen Müll mehr einwerfen“, begründet das Amt die Entscheidung. Zudem sei es wegen der scharfen Kanten der Klappen zu Verletzungen gekommen.

Um dennoch gegen das Krähenproblem vorzugehen, habe das Grünflächenamt die Reinigungsfrequenz erhöht. „Daher liegt der Müll tiefer unten, sodass die Krähen nicht mehr drankommen.“ In Kürze sollen neue Müllbehälter zum Einsatz kommen, die in ihrer Bauart krähensicher sind. Zwei Container wurden schon im Kätcheslachpark aufgestellt. Grüne Ortsvorsteherin Ulrike Neißner hat die Lage bei ihren täglichen Runden beobachtet und konnte trotz der fehlenden Klappen keine Vermüllung im Park feststellen. Festzustellen sei aber, dass bei zwei Müllbehältern die Kapazität nicht ausreiche.

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