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Kalbach: Ideen für die Erweiterung des P+R-Platzes an der U-Bahn-Station

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Die U-Bahn Station Kalbach. Foto: Christoph Boeckheler
Die U-Bahn Station Kalbach. © Christoph Boeckheler

Ortsbeirat könnte sich ein Parkhaus mit Geschäften vorstellen.

Mehrheitlich hat sich der Ortsbeirat 12 (Kalbach, Riedberg) bei seiner Sitzung am Freitagabend für eine Erweiterung des Park-und-Ride-Platzes Kalbach-Bonames ausgesprochen. Wie von der FDP vorgeschlagen, soll in diesem Zusammenhang auch der Bau eines Parkhauses geprüft werden, in dem eventuell Verkaufsflächen untergebracht werden könnten.

Außerdem regt das Stadtteilparlament E-Ladestationen für das Areal an. Grünen-Fraktionsvorsitzender Ronald Bieber konnte sich mit einem möglichen Parkhaus nicht anfreunden. Wie solle man ein derartiges Gebäude errichten, ohne die umstehenden Bäume zu schädigen?, fragte er. Außerdem werde das Areal wohl ohnehin erweitert. „Mir erschließt sich nicht, warum ein Parkhaus notwendig sein sollte“, sagte Bieber.

FDP-Fraktionsvorsitzender Thorsten Lieb verwies darauf, dass der P+R-Platz jetzt schon oft voll belegt sei, obwohl viele Menschen noch im Homeoffice arbeiteten. Die Ausweitung des Geländes reiche voraussichtlich nicht aus. Außerdem sei ein Großteil der Fläche gar nicht begrünt, dort sei ein Parkhaus-Bau durchaus möglich. „Um so viele Fahrzeuge wie möglich aus der Innenstadt herauszuhalten, müssen wir für sie am Stadtrand Platz schaffen“, betonte Lieb.

CDU-Fraktionsvorsitzender Sascha Vogel sprang ihm bei: „Das ist eine sinnvolle Idee, und dafür muss kein Baum weichen.“ Auch die SPD signalisierte Zustimmung, wobei Fraktionsvorsitzende Susanne Kassold den Bau abschließbarer Fahrradboxen auf dem Platz ins Gespräch brachte. Bei drei Gegenstimmen und drei Enthaltungen schloss sich der Ortsbeirat schließlich dem Antrag an.

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