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Inklusives Karussell im Kätcheslachpark

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Gemeinsam mit dem Verein Kian will der Ortsbeirat inklusive Spielgeräte in den beiden nördlichen Stadtteilen Kalbach und Riedberg verwirklichen.

Kinder wollen und sollen sich austoben. Die beste Möglichkeit dafür im öffentlichen Raum bieten Spielplätze. Doch kaum ein Spielgerät ist so gebaut, dass alle Kinder es nutzen können. Das soll sich nun ändern. Der Ortsbeirat 12 (Kalbach-Riedberg) will ein inklusives Konzept für die Spielplätze in den beiden nördlichen Stadtteilen Kalbach und Riedberg erarbeiten, damit auch Kinder, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, das Angebot nutzen können.

Für das Konzept schlägt das Stadtteilparlament vor, bei allen neu zu errichtenden Spielplätzen in Kalbach oder Riedberg mindestens ein inklusives Gerät für verschiedene Altersgruppen zu integrieren. Bereits bestehende Spielplätze sollen bei der Sanierung um ein solches Spielgerät ergänzt werden.

Im Kächteslachpark West, dem sogenannten Piratenspielplatz, wird bereits an der Umsetzung gearbeitet. Der Frankfurter Verein Kian setzt sich für inklusive Spielplätze ein. Dank seines Einsatzes gibt es in Frankfurt seit diesem Jahr drei Karusselle, die so gebaut sind, dass sie auch von Kindern im Rollstuhl genutzt werden können. Sie befinden sich am Goetheturm, im Grüneburgpark sowie im Seehofpark.

Der Piratenspielplatz im Kätcheslachpark soll nun auch ein inklusives Karussell bekommen. Dafür hatten sich SPD, FDP, Grüne und Linke im Ortsbeirat in einem gemeinsamen Antrag eingesetzt. Finanziert wird die Anschaffung über Spendengelder des Kian-Vereins und der Leberechtstiftung.

Außerdem hat der Ortsbeirat angekündigt, die Errichtung des Geräts mit einer Summe von 11 000 Euro aus seinem eigenen Budget zu unterstützen. Die Errichtung des neuen Spielgerätes im Kätcheslachpark soll laut Grünflächenamt im Frühjahr 2022 erfolgen. (Kiki Bruder)

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