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Norden

Grüner Riedbergplatz

Der Ortsbeirat hat der Planung für den Riedbergplatz zugestimmt.

Begrünte Dächer, dichte Baumkronen und überdachte Fahrradständer – so soll der Riedbergplatz einmal aussehen. Die Pläne hat das Grünflächenamt in der Sitzung des Ortsbeirats 12 am Freitag vorgestellt.

Vorgesehen ist etwa die Installation von drei Stahlkonstruktionen, die als Schattendächer dienen sollen. Dort sollen auch Sitzgelegenheiten integriert werden, damit die Schattenplätze zum Ausruhen genutzt werden können. Die Spielgeräte im westlichen Teil des Platzes bleiben in dem Plan erhalten und werden um ein solches Schattendach ergänzt.

Damit die Kinder nicht im Dunkeln spielen müssen, will das Grünflächenamt die bereits bestehenden Mauern durchbrechen und durch Fenster Licht hereinlassen. Insgesamt sollen auf dem Platz 24 weitere Bäume gepflanzt werden. Diese sind vor allem für den südwestlichen Teil eingeplant, aber auch im Norden vor den gastronomischen Betrieben soll eine Reihe aus fünf Bäumen entstehen. „Dann können auch die Kaffeetrinker und Eisesser im kühlen Schatten sitzen“, so Holger Alt vom Grünflächenamt. Details wie etwa die Auswahl der Baumarten müssten noch festgelegt werden.

„Die Beschattung steht im Mittelpunkt der Planung“, sagte Alt. Mit der Umgestaltung soll auf die extremen Temperaturen, die in den vergangenen Sommern auf dem Riedbergplatz entstanden sind, reagiert werden. „Nach der jetzigen Planung habe ich eher Angst, dass es zu kalt werden könnte und es gar keinen Platz mehr zum Sonnen gibt“, gab Ortsbeirätin Filiz Akbas (Linke) zu Bedenken. Alt vom Grünflächenamt schlug daraufhin vor, teilweise spät austreibende Baumarten zu verwenden, damit zumindest im Frühjahr noch etwas Sonne durchkomme. Er betonte aber gleichzeitig die Relevanz der großflächigen Beschattung im Kontext des voranschreitenden Klimawandels. „Wir werden uns in den kommenden Sommern sehr nach schattigen Plätzen sehen.“

Welche konkreten Auswirkungen die Umgestaltung auf die Temperaturen auf dem Platz in zehn Jahren haben wird, könne jedoch noch nicht gesagt werden. Im Sommer hatten Geografie-Studierende der Goethe-Universität Höchsttemperaturen von 69,7 Grad Celsius auf dem Riedbergplatz gemessen.

Finanziert wird der Umbau durch ein Programm zur klimagerechten Umgestaltung von Plätzen, das insgesamt zwei Millionen Euro umfasst. Davon fließen 1,3 Millionen in den Paul-Arnsberg-Platzes im Ostend. Unsicher ist, ob das Programm nach 2022 weiterläuft. Das Grünflächenamt hat eine Verlängerung beantragt. Die Kostenberechnung für den Riedbergplatz ist noch nicht abgeschlossen, doch die Umgestaltung wird voraussichtlich mehr als die bisher angedachten 500 000 Euro kosten. Dennoch hofft das Grünflächenamt auf einen Baubeginn Ende 2022 oder Anfang 2023. „Zur Not fangen wir eben mit einzelnen Elementen an“, so Alt. (Kiki Bruder)

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