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Kalbach

Altkleidercontainer werden zur Müllkippe

Der Ortsbeirat in Kalbach will gegen achtlos abgelegte Säcke neben Altkleidercontainern vorgehen. Er fordert eine Neuordnung der Behälter. Die Stadt sieht derzeit keine Handhabe.

Wer kennt es nicht: Volle Säcke, die sich neben Altkleidercontainern stapeln, weil diese nicht mehr hinein passen. Statt einen anderen Standort anzufahren, laden Menschen ihre Altkleider einfach neben dem Container ab.

Ein Phänomen, das auch den Ortsbeirat 12 (Kalbach, Riedberg) beschäftigt. Zunehmend würden sich die Standorte zu einer Sammelstelle für Textillumpen entwickeln, merkten die Stadtteilpolitiker jüngst an. Deshalb forderten sie, die aufgestellten Container im Ortsbezirk zu ordnen und damit eine Verbesserung herbeizuführen. Standorte sollten leicht erreichbar sein. Zudem sollte erkennbar sein, um welche Firma – gewerblich oder karitativ – es sich handelt und wie diese erreichbar ist sowie darauf hingewiesen werden, welche Dinge in einen Altkleidercontainer gehören und welche nicht.

Eine kurzfristige Regelung zur Aufstellungspraxis sei nicht möglich, teilt der Magistrat mit. Die Sammlung von Textilien sei nach Kreislaufwirtschaftsgesetz beim Regierungspräsidium Darmstadt (RP) anzuzeigen, für die Aufstellung von Containern auf öffentlichen Wegen und Plätzen sei eine Sondernutzungserlaubnis durch die Stadt erforderlich. Würden diese auf Privatgrundstücken aufgestellt, habe der Magistrat keinen Einfluss. Für die Reinigung im Umfeld der Container wiederum seien die Aufsteller selbst verantwortlich. Da die vom Ortsbeirat beschriebenen Probleme dem Magistrat bekannt sind, würden bereits ämterübergreifende Gespräche geführt. Ziel sei es, eine Ordnungsgrundlage zu schaffen, auf der die Stadtverwaltung besser regulierend eingreifen kann.

Ab 2025 obliege die Sammlung von Alttextilien nicht mehr dem RP, sondern der Stadt als öffentlich-rechtlichem Entsorgungsträger. Das Umweltamt erhebe derzeit die Daten zu den im Stadtgebiet tätigen Sammlern und deren Container-Standorten. jdi

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