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Europas einstmals größter Kreisverkehr wird zu einer ampelgesteuerten Doppelkreuzung umgebaut.

Kaiserlei

Umbau des Kaiserlei-Kreisels verzögert sich

Die Bauarbeiten an der Schnittstelle zwischen Frankfurt und Offenbach werden länger dauern als als geplant.

Das Ende der Bauarbeiten am Kaiserlei-Kreisel zwischen Frankfurt und Offenbach verzögert sich voraussichtlich bis Herbst kommenden Jahres. Damit werden die beiden neuen Kreuzungen, die das einst größte Verkehrsrondell Europas ersetzen sollen, mehr als eineinhalb Jahre später fertig als ursprünglich geplant, wie die Stadt Offenbach am Donnerstag mitteilte. Grund seien unter anderem Altlasten, die bei den Bauarbeiten gefunden worden seien und deren Entsorgung langwierig gewesen sei. Es sei auch mit Mehrkosten in Millionenhöhe zu rechnen.

Seriös beziffern ließen sich diese noch nicht, sagte Planungsdezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP). Zuletzt waren die Kosten des Umbaus mit 41 Millionen Euro angegeben worden, ein Großteil kommt vom Land Hessen. Die Arbeiten begannen Anfang 2017 und sollten ursprünglich Ende 2019 fertig sein.

Bis zu 94 000 Autos am Tag

Der viel befahrene Kreisel diente bisher auch als Ab- und Zufahrt der Autobahn 661. Er soll einer ampelgesteuerten Doppel-Kreuzung für bis zu 94 000 Autos täglich weichen. Sie soll den Verkehrsstrom von und zur Autobahn von demjenigen trennen, der zwischen den beiden Städten fließt. Offenbach gewinnt zudem Grundstücke in der früheren Mitte des Kreisels hinzu. Geplant ist der Bau neuer Bürogebäude. (dpa)

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