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Deutschlands kleinste Kunsthochschule hat viele wichtige Akteure der Kunstszene hervorgebracht.
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Deutschlands kleinste Kunsthochschule hat viele wichtige Akteure der Kunstszene hervorgebracht.

Kunsthochschule in Frankfurt

Kämpfen um Autonomie der Städelschule

  • Claus-Jürgen Göpfert
    VonClaus-Jürgen Göpfert
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Der bevorstehende Wandel der Städelschule zu einem Institut des Landes weckt bei vielen die Befürchtung, mit der Autonomie der Hochschule könne es vorbei sein. Doch es muss so nicht kommen. Ein Kommentar.

Generationen von Studierenden und Professoren schwärmen von der Atmosphäre an der Städelschule, Frankfurts weltweit renommierter Kunsthochschule. Klein und familiär gehe es dort zu, fast privat. Wie in einer Nische. Ohne den gnadenlosen Wettbewerb, der mittlerweile viele staatliche Universitäten kennzeichnet. Mit einem Wort: autonom.

In dieser Atmosphäre hat Deutschlands kleinste Kunsthochschule viele wichtige Akteure der Kunstszene hervorgebracht, von Tobias Rehberger über Tamara Grcic bis Michael Beutler. Und die Liste des Lehrkörpers ist auch Legion: von Martin Kippenberger und Thomas Bayrle über Per Kirkeby bis hin zu Wolfgang Tillmans.

Was Wunder, dass der bevorstehende Wandel der Städelschule zu einem Institut des Landes bei vielen die Befürchtung weckt, mit der Autonomie könne es vorbei sein. Eine bestimmte träumerische Freiheit sei nicht mehr möglich, fürchtete 2015 Thomas Bayrle im FR- Interview.

Das muss nicht so sein. Es wird letztlich von den Studierenden und Lehrenden selbst abhängen, wie es um die Atmosphäre an der Städelschule künftig bestellt sein wird. Um die Autonomie, die alle so schätzen, muss man kämpfen. Der Übergang in die Hände des Landes eröffnet jetzt auch Chancen, etwa für die überfälligen Sanierungsarbeiten und Investitionen.

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