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Lager eines Obdachlosen

Obdachlose in Frankfurt

Kältebus in Frankfurt fährt früher

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Wegen der rasch fallenden Temperaturen beginnt die Stadt Frankfurt früher als geplant mit ihrem Hilfsprogramm für obdachlose Menschen im Winter.

Wegen der rasch fallenden Temperaturen beginnt die Stadt Frankfurt früher als geplant mit ihrem jährlichen Hilfsprogramm für obdachlose Menschen im Winter.

Wie Manuela Skotnik, Sprecherin von Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU), der Frankfurter Rundschau sagte, werde der Kältebus des stadtnahen Vereins für soziale Heimstätte ab kommender Woche wieder jede Nacht in der Stadt unterwegs sein. Eigentlich sei geplant gewesen, mit den täglichen Fahrten erst Mitte Oktober zu beginnen. In der Nacht zum heutigen Donnerstag war bereits eine erste Tour geplant. Das Team des Kältebusses fährt Schlafplätze obdachloser Menschen ab, verteilt Schlafsäcke und nimmt Obdachlose auf Wunsch mit in die städtischen Notunterkünfte.

Christine Heinrichs vom Verein für soziale Heimstätten sagte der FR, die Sozialarbeiter des Kältebusses hielten ab sofort gezielt Ausschau nach Menschen, die im Freien schliefen und für die kalte Jahreszeit „unangemessen ausgerüstet“ seien. Zudem laufe derzeit noch der Umbau der B-Ebene an der U-Bahn-Haltestelle Eschenheimer Tor. Dort soll ab Anfang November die Notübernachtung für obdachlose Menschen eröffnen, die bisher an der Hauptwache angesiedelt war.

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