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Jusos in Frankfurt: Schnell raus aus Kohlestrom

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In Frankfurt fahren Straßenbahnen und U-Bahnen auf Jahre weiterhin mit Kohlestrom. Das ärgert die Jusos in Frankfurt.

Die Frankfurter Jusos bedauern die Entscheidung von Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD), im öffentlichen Nahverkehr nicht sofort aus dem Kohlestrom auszusteigen. „Wir fordern, dass der Vertrag mit zwischen der VGF und der Mainova schnellstmöglich gekündigt wird, spätestens zum Ende des nächsten Jahres“, sagte Simon Witsch, einer der Juso-Sprecher. Die Linke im Römer sprach von „Wortbruch“. „Das wird ein parlamentarisches Nachspiel haben und eine Reaktion aus der Klimabewegung nach sich ziehen“, sagte die Stadtverordnete Pearl Hahn.

Ursprünglich war vorgesehen, den Pachtvertrag für die Kraftwerksscheibe im Heizkraftwerk West, das Steinkohle verbrennt, bis Ende 2019 zu kündigen. Die Kündigungsfrist sei verstrichen, die nächste Kündigung laut Oesterling erst Ende 2020 möglich. Von 2023 an soll die VGF in Schritten auf Ökostrom umsteigen. Das Heizkraftwerk West soll 2025 von Kohle auf Gas umgestellt werden. Derzeit fahren 55 Prozent der U-Bahnen und Straßenbahnen mit Kohlestrom. 

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