Stadtentwicklung

Junge Menschen sollen Frankfurt selbst mitgestalten

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Eine Veranstaltungsreihe zur Stadtentwicklung soll vor allem junge Leute ansprechen. Auf dem Podium sitzen etwa der Frankfurter Rapper Moses Pelham und der Stadtschulsprecher.

Mit einer kleinen Veranstaltungsreihe namens „Frankfurt machen“ will Planungsdezernent Mike Josef (SPD) erreichen, dass sich mehr junge Frankfurter beim Thema Stadtentwicklung einbringen. Mit den gängigen Beteiligungsformaten erreiche die Stadt zum überwiegenden Teil Menschen, die zum Beispiel bereits in Ortsbeiräten und Bürgerinitiativen aktiv oder etwa direkt von einem Neubauprojekt betroffen seien, sagte er am Freitagmittag bei der Vorstellung der Reihe. Von dieser erhoffe er sich etwa Anregungen zur Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raums.

Termine

Wohnstadt, 12. März, im Club Gibson, Zeil 85.

Freizeitstadt, 9. April, im Club Gibson, Zeil 85.

Stadtteilstadt, 28. Mai, im Mainglück im Ruder-Club Griesheim, Griesheimer Stadtweg 77a.

Innenstadt, 18. Juni, Mainkai-Café, Mainkai 15.

Zukunftsstadt, 9. Juli, Mainkai-Café, Mainkai 15.

Beginnjeweils 19 Uhr, Eintritt frei.

Mehrunter frankfurtmachen.de 

Die fünf Veranstaltungen zu den Themen „Wohnstadt“, „Freizeitstadt“, „Stadtteilstadt“, „Innenstadt“ und „Zukunftsstadt“ finden, wie Josef sagte, bewusst nicht in den üblichen Bürgerhäusern statt, sondern in Clubs und Lokalen. Auch die Podien werden völlig anders besetzt sein als bei typischen Beteiligungsformaten. Mitreden – und als Multiplikatoren Gäste anlocken – sollen zum Beispiel der Musiker Moses Pelham, der Stadt- und Landesschulsprecher Paul Harder und die Betreiberin des Café Fein, Elke Löscher. Zwischendurch soll es Comedy von „Hackenbusch“ oder Musik von „Fee.“ geben. Bärbel Schäfer und Tim Frühling moderieren. Josef wird jeweils als Gastgeber fungieren.

Landesschulsprecher Harder nannte es am Freitag sehr wichtig, Jugendliche stärker in die Stadtentwicklung einzubeziehen und die Stadt jugendgerechter zu machen. Bisher würden die Belange junger Menschen viel zu wenig beachtet, gebe es in vielen Stadtteilen zu wenige Angebote für sie.

Elke Löscher, die berichtete, wie es ihr mit ihrem Wasserhäuschen im Anlagenpark gelungen sei, dass dessen Umgebung mehr genutzt wird, drückte die Hoffnung aus, das neue Veranstaltungsformat könne Stadtentwicklung nahbar machen.

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