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Joseph Beuys wäre am 12. Mai 100 Jahre alt geworden. Der Kunstverein „Eulengasse“ ehrt ihn. dpa
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Joseph Beuys wäre am 12. Mai 100 Jahre alt geworden. Der Kunstverein „Eulengasse“ ehrt ihn. dpa

KULTUR

Frankfurt: Kunstverein „Eulengasse“ ehrt Joseph Beuys

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
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Kunstschaffende und Zeitzeugen kommen am Todestag von Joseph Beuys im Live-Stream zu Wort, Interessierte zu Online-Diskussion eingeladen.

Frankfurt - Joseph Beuys, der Mann mit dem Filzhut, wäre am Mittwoch, 12. Mai, 100 Jahre alt geworden. Unter dem Titel „Hut ab – Kopf an!“ ehrt der Frankfurter Kunstverein „Eulengasse“ an diesem Tag den 1986 verstorbenen Künstler mit einer live gestreamten Veranstaltung, bei der neben Zeitzeug:innen und Künstler:innen auch Zuschauer:innen zu Wort kommen können.

Welchen Einfluss hatten Beuys’ Kunstverständnis und seine Arbeiten auf sie? Wie erlebten sie den Jahrhundert-Künstler als Person, was bewirkten seine bahnbrechenden Aktionen und Arbeiten? Darüber werden in der Zeit von 16 bis 24 Uhr bei dem in Kooperation mit dem Filmforum Höchst und „FeuilletonFrankfurt“ organisierten Zusammentreffen auf der Konferenz-Plattform Zoom mehr als 30 Künstler:innen, Ausstellungsmacher:innen und Zeitzeug:innen sprechen. Parallel dazu wird diese Veranstaltung auch auf dem Youtube-Kanal des Kunstvereins live gestreamt werden.

NameJoseph Heinrich Beuys
BerufAktionskünstler, Bildhauer, Medailleur, Zeichner, Kunsttheoretiker und Professor
Geboren12. Mai 1921 in Krefeld
Verstorben23. Januar 1986 in Düsseldorf

SPD-Mitglieder schrubben Beuys‘ „Badewanne“ - Wuppertal zahlt hohen Schadensersatz

Zu Wort kommen wird der Verleger und Kunstsammler Lothar Schirmer. Er hatte einst Beuys’ „Badewanne“, eine von dem Künstler mit Heftplaster, Mullbinden, Fett und Kupferdraht bearbeitete Säuglingsbadewanne, angekauft und sie als Leihgabe für eine Wanderausstellung zur Verfügung gestellt. Noch bevor diese 1973 im Schloss Morsbroich, eine der Stationen der Schau, aufgebaut werden konnte, schrubbten zwei Mitglieder eines Leverkusener SPD-Ortsvereins vor einem Fest das dort in einem Magazin eingelagerte Objekt, ohne zu wissen, dass es sich um Kunst handelte. Sie wollten darin Gläser spülen und sorgten damit für einen handfesten Skandal. Die Stadt Wuppertal als Leihnehmerin musste Schirmer damals hohen Schadensersatz zahlen.

Hier finden Sie die „Eulengasse“ und das Filmforum Höchst

www..eulengasse.de

www.filmforum-höchst.com

Weitere Gesprächspartner im Live-Stream sind unter anderem Eduard Beaucamp, Feuilletonist der „FAZ“, und der brasilianische Künster Mercelo Coutinho sowie Frankfurter Künstler:innen wie Monika Linhard, Petra Schott und Helmut Werres, die über einzelne Werke sprechen werden. Moderiert wird die Veranstaltung von Harald Etzemüller, einer der Gründer der „Eulengasse“, und von Petra Kammann, Herausgeberin von „FeuilletonFrankfurt“.

Im Rahmen dieser Beuys-Ehrung bietet das Filmforum Höchst am Sonntag, 16. Mai, 12 Uhr, eine Online-Diskussion an. Dabei wird auch der Dokumentarfilm „Beuys“ des Regisseurs Andres Veiel zu sehen sein. Wer solange nicht warten will, kann ihn über die Online-Plattform des kommunalen Kinos abrufen. (Anja Laud)

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