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Johannes Moser, 37, pendelt zwischen den Wohnorten Kanada und Köln, wo er als Professor lehrt.

Konzert in Frankfurt

Johannes Moser tritt in Frankfurt auf

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Der berühmte Cellist Johannes Moser kommt zum Benefizkonzert in die Musikhochschule. Vor drei Jahren holte er Amateurmusiker aus dem ganzen Land nach Frankfurt.

Vor drei Jahren sorgte der weltweit renommierte Cellist Johannes Moser in Frankfurt mit einem Großprojekt für Aufsehen – jetzt ist er wieder da für ein Benefizkonzert. Am Dienstag, 6. Juni, 20 Uhr, spielt er im Großen Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms, Camille Saint-Saëns und Werner Thomas-Mifune.

Es begleiten ihn Stipendiaten des Vereins Live Music Now, der Musik aus den Konzertsälen holen und den Menschen näherbringen will, etwa in Krankenhäusern, Gefängnissen, Alten-, Flüchtlings- und Behinderteneinrichtungen. Dafür ist der Erlös des Konzerts bestimmt.

Schon tags zuvor, am Montag, 5. Juni, lässt sich Moser bei einer öffentlichen Probe (10 Uhr) und in der Masterclass Violoncello (16 Uhr) bei freiem Eintritt auf die virtuosen Finger schauen: im Kleinen HfMDK-Saal, Eschersheimer Landstraße 29–39.

2014 hatte Moser als Solist der Museumsgesellschaft aus vielen Bewerbern zwölf Amateur-Cellisten ausgewählt, mit denen er schließlich ein umjubeltes Konzert in der Alten Oper gab. Zudem spielten alle Bewerber, mehr als 100 Leute, gemeinsam auf dem Opernplatz unter freiem Himmel.

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