Wirtschaft

Jobticket auch für kleine Betriebe in Frankfurt

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Damit mehr Menschen in Frankfurt auf Bus und Bahn umsteigen, will die Römer-Koalition Jobtickets unter anderem für die Gastronomie, den Einzelhandel und das Handwerk ermöglichen.

Kleine Betriebe mit weniger als 51 Mitarbeitern sollen beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ein Jobticket beantragen können. Das sieht die Koalition im Römer vor. Gemeinsam mit dem RMV und der Nahverkehrsgesellschaft Traffiq soll der Magistrat ein entsprechendes Programm entwickeln.

Von dem Jobticket profitieren sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gastronomie, im Einzelhandel, im Handwerk und in den städtischen Gesellschaften.

Beschäftigte fänden ein Jobticket attraktiv und machten es zu einem Kriterium bei der Arbeitsplatzwahl, heißt es im Antrag der Koalition. Kleine Betriebe hätten bislang nicht die Möglichkeit, mit dem RMV günstige Verträge auszuhandeln. Es sei im allgemeinen Interesse, dass mehr Menschen dazu bewegt werden, auf dem Weg zur Arbeit nach Frankfurt auf den klimaschonenden öffentlichen Nahverkehr umzusteigen und aufs Auto zu verzichten.

Den Beschäftigten der Stadt Frankfurt wird bereits ein kostenloses Jobticket angeboten. Die Eigenbeteiligung wurde zum Jahresbeginn von 20 Prozent auf null gesenkt.

Das Land Hessen stellt seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenfalls ein kostenloses Landesticket bereit, das für Fahrten in ganz Hessen gilt. Für Schülerinnen und Schüler in Hessen gibt es das Schülerticket für 365 Euro im Jahr. Seniorinnen und Senioren zahlen den gleichen Betrag für das hessenweit gültige Seniorenticket.

Zum Vergleich: Für Erwachsene kostet ein Jahresticket im Stadtgebiet Frankfurt derzeit 899,60 Euro. Von Offenbach nach Frankfurt steigt der Preis für ein Jahresticket auf 1162,80 Euro.

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