Wohnungsgesellschaft ABG

Linke fordert Transparenz

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Die Fraktion kritisiert die städtische Wohnungsgesellschaft ABG scharf für ihre Informationspolitik. 

Die Linke im Römer nennt es inakzeptabel, dass die städtische Wohnungsgesellschaft ABG nicht offenlegt, wie sie bei ihren Bauprojekten kalkuliert und wie sich die von ihr verlangten Mieten konkret zusammensetzen. Dies hatte die Linke mit einer Anfrage in Erfahrung bringen wollen. „Ein städtischer Betrieb muss transparent und offen arbeiten. Die Mietkalkulation als Betriebsgeheimnis darzustellen, ist inakzeptabel“, sagt der wohnungspolitische Linken-Sprecher Eyup Yilmaz. 

Das zeige, dass die ABG kein Interesse an einer Mietpreiseindämmung habe. Sie beteilige sich im Gegenteil am „Wettrennen der Privatinvestoren um höhere Mieten“. Auch das Bündnis für einen „Mietentscheid“ kritisierte die Weigerung der ABG, ihre Kalkulation offenzulegen, jüngst scharf. Das sei für den demokratischen Diskurs in der Stadt schädlich. Bürger hätten einen Anspruch auf wahrheitsgemäße Informationen über den Zustand der öffentlichen Unternehmen, hieß es.

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