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Nostalgie-Trams fahren derzeit im Linienbetrieb.

Nahverkehr

50 Jahre alte Trams in Frankfurt im Einsatz

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Nach einem Unfall fahren wieder mehr Oldtimer durch die Stadt.

Dieser Tage fahren wieder vermehrt Oldtimer-Straßenbahnen durchs Stadtgebiet. Wie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) mitteilte, sei eine moderne Straßenbahn vom Typ S (Baujahr 2003 bis 2007) am Dienstag bei einem Unfall in Fechenheim beschädigt worden. Weil nicht genug neue Züge zur Verfügung stünden, müssten nun verstärkt alte Straßenbahnen auf die Schiene.

Etwa der „O-Wagen“, dessen 50. Geburtstag am Wochenende gefeiert wurde. Die Bahn fährt in der Hauptverkehrszeit morgens und nachmittags auf der Linie 17. Barrierefrei ist der „O-Wagen“ nicht. Fahrgäste müssen eine Stufe überwinden, um ein- und auszusteigen. Diese sogenannten Hochflurwagen sollen nicht direkt hintereinander fahren, teilte die VGF mit. Fahrgäste im Rollstuhl müssten nur auf die folgenden Bahn warten.

Seit der Umstellung der Linien 14 und 18 zum Fahrplanwechsel im Dezember würden mehr moderne Straßenbahnen benötigt, als zur Verfügung stünden, hieß es. Daher würden auch „P“-Wagen aus den 1970er Jahren eingesetzt. Auch sie sind nicht barrierefrei. Auch der Einsatz von „N“-Wagen, die 1963 gebaut wurden, also 55 Jahre sind, werde geprüft. 43 neue Straßenbahnen seien bestellt. Sie würden ab 2020 geliefert. Bis dahin seien weiterhin Museumsbahnen in der Stadt zu sehen.

Pferdebahnen will die VGF bislang noch nicht einsetzen.

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