FR-Aktion

Ippen-Verlag ruft auf zu Nachbarschaftshilfe

Der Ippen-Verlag hat die Online-Aktion #frankfurthältzusammen gestartet. Freiwillige können per Online-Formular ihre Hilfe anbieten.

Das Coronavirus hat den Alltag aller Menschen fest im Griff. Jeden Tag steigt die Zahl der Infizierten. Die von der Bundesregierung auferlegte Kontaktsperre sorgt für starke Einschränkungen im Alltag. Um ältere Menschen bei Einkäufen zu unterstützen oder Eltern bei der Kinderbetreuung zu entlasten, haben sich in den letzten Wochen mehrere Nachbarschaftsinitiativen gegründet.

Auch der Ippen-Verlag, zu dem die Frankfurter Rundschau gehört, will helfen und hat die Online-Aktion #frankfurthältzusammen gestartet. Unsere Gesellschaft steht vor einer großen Herausforderung. Solidarität in diesen Tagen zu zeigen ist vielleicht wichtiger denn je.

Vor der Gefahr eines mittelschweren oder schweren Verlaufs einer Covid-19-Erkrankung stehen nicht nur ältere Menschen, sondern auch jene, die zu anderen Risikogruppen gehören. Dazu zählen Raucher/-innen, Personen mit bestimmten Vorerkrankungen des Herzens und der Lunge, Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, Krebspatienten und solche mit einem geschwächten Immunsystem. Diese Menschen muss die Gesellschaft vor einer Erkrankung mit Covid-19 besonders schützen.

Dasselbe gilt auch für andere Betroffene, die nicht zu einer der Risikogruppen zählen, aber Hilfe bei der Betreuung ihrer Kinder benötigen. Es gilt, Frauen vor häuslicher Gewalt zu schützen, Menschen zuzuhören, die unter Depressionen leiden oder alleine sind.

Freiwillige gesucht

Freiwillige Helferinnen und Helfer können sich bei der Online-Aktion von Ippen engagieren. Dafür haben wir das Formular „Corona-Helfer gesucht“ vorbereitet, das freiwillige Helferinnen und Helfer schnell und einfach online ausfüllen können.

Benötigt werden der Vorname, eine Kontaktadresse sowie die Anschrift. Alle Teilnehmenden können zudem frei entscheiden, welche Tätigkeiten sie für ihre Mitmenschen in Frankfurt und Umgebung übernehmen könnten. Hilfesuchende haben im Anschluss die Möglichkeit, sich direkt bei einem Helfer oder einer Helferin aus der Nachbarschaft zu melden.

Es werden zunächst alle Einsendungen gesammelt und im Anschluss nach und nach alle Corona-Helferinnen und -Helfer in einer praktischen Google-Karte veröffentlicht. So sehen Hilfesuchende sofort, wer welche Hilfsleistung in der unmittelbaren Umgebung anbietet.

Das Formular ist unter https://kurzelinks.de/morg aufrufbar.

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