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In Frankfurt sinkt die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen erstmals unter 50.
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In Frankfurt sinkt die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen erstmals unter 50. (Archivbild)

Corona

Corona-Inzidenz in Frankfurt erstmals seit Monaten unter 50 – doch Stadt verlängert Einschränkungen

  • Oliver Teutsch
    vonOliver Teutsch
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In Frankfurt sinkt die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen unter 50. Doch die Stadt verlängert die Einschränkung aus Sorge vor der Virusmutation vorerst bis zum 14. März.

Frankfurt – Erstmals seit dem 8. Oktober 2020 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Frankfurt am Freitag (19.02.2021) wieder unter die Zahl von 50 gefallen. Am 19. Februar lag sie bei 48,6, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Zwischenzeitig sei die Zahl am 9. November auf den Höchststand von 291 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner:innen in sieben Tagen gestiegen. Oberbürgermeister Peter Feldmann und Gesundheitsdezernent Stefan Majer dankten der Frankfurter Bevölkerung für ihre Geduld. „Ohne die Disziplin beim Masketragen, ohne die beherzte Einschränkung der Kontakte und ohne die zahlreichen anderen Entbehrungen wäre es nicht möglich gewesen, die Infektionszahlen so deutlich zu senken“, hieß es in einer Mitteilung.

Corona-Regeln in Frankfurt bis zum 14. März verlängert

Die Zeit der Einschränkungen sei allerdings noch nicht vorbei, betonte Gesundheitsdezernent Majer: „Jetzt gilt es, keinesfalls unvorsichtig zu werden und die Infektionszahlen stattdessen noch weiter nach unten zu bekommen.“

Daher verlängerte die Stadt am Freitag die bestehende Allgemeinverfügung vorerst bis zum 14. März: Das Tragen der Masken, das Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, Wochenmärkten und in Grünanlagen; der Verkauf von Alkohol nach 23 Uhr sei daher weiterhin nicht gestattet. Zur Begründung hieß es, die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Frankfurt liege immer noch im dreistelligen Bereich, was eine Nachverfolgung bei einem erneuten Anstieg schwierig mache.

Entwicklung der Corona-Fallzahlen in Frankfurt gibt Anlass zur Sorge

Im Vergleich zur ersten Pandemiewelle im Frühjahr 2020 sei die aktuelle Entwicklung deutlich ausgeprägter und gebe Anlass zur Sorge. Die jetzt schon sehr lange anhaltende hohe Zahl von Infizierten wirkt sich demnach auch auf die Zahl der Infektionstransporte und die Krankenhausbelegung aus. Die Zahl der mit Covid-19-Patient:innen belegten Betten auf Intensivstationen ist mit zwischenzeitlich 70 nochmals deutlich angestiegen; der Anteil beatmungspflichtiger Patient:innen liege dabei bei 71 Prozent. Auch die Zahl der entsprechenden Patient:innen auf Normalstationen ist mit 167 weiterhin sehr hoch.

Da die neu aufgetretenen Sars-CoV-2 Virusvarianten nach aktuellem Kenntnisstand leichter von Mensch zu Mensch übertragbar seien als die ursprüngliche Variante, sei ein wieder dynamischeres Infektionsgeschehen nicht auszuschließen. Den Erkenntnissen des städtischen Gesundheitsamts zufolge liegt dieser Entwicklung neben einigen klar definierten Ausbrüchen ein diffuses Ausbreitungsgeschehen zugrunde. Von vielen Infizierten sei zu erfahren, dass Hygienemaßnahmen nicht im gebotenen Umfang beachtet worden seien.

Fortschritte vermeldet die Stadt beim Impfen. Fast 50 000 Personen mit der höchsten Priorität seien bisher in Altenheimen, Kliniken und im Impfzentrum geimpft worden, über 13 000 bereits mit der zweiten Impfung. In den nächsten Wochen werde mit wachsenden Liefermengen an Impfstoff gerechnet. Dann könnten die Kapazitäten des Impfzentrums voll ausschöpfen werden. (Oliver Teutsch)

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