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„Machen wir rüber zu den Frankfurtern?“ – „Nein!“ – „Doch! – „Oh!“ Die Neuen aus Mannheim, hier noch in der Nebenanlage.

Zoo

Invasion der Pinguine

  • Thomas Stillbauer
    vonThomas Stillbauer
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Fünffacher Nachwuchs und viel Besuch aus Mannheim für die Frankfurter Frackträger. Tierparks setzen verstärkt auf Kooperation für den Artenschutz.

Sie könnten, wenn sie wollten. Aber bis Donnerstagnachmittag waren sie noch unschlüssig, die 20 Humboldtpinguine aus Mannheim, die nun für zwei Jahre in Frankfurt wohnen, weil daheim die Handwerker sind. Da verharrten sie in einem Nebenbassin der schönen neuen Pinguinanlage und trauten sich nicht so recht zu den Einheimischen rüber. Aber wenn sie wollten, dann dürften sie, versicherte die Zoopressestelle der FR.

Niemand wird zu etwas gezwungen in Frankfurt, zumal die Stadt gerade über einen Pinguinreichtum verfügt, der seinesgleichen sucht. Die gut zwei Dutzend hiesigen Watschelvögel haben nämlich nach einem Jahr Eingewöhnung den ersten Nachwuchs.

Als da wären: Pocke und Posi, im vorigen Jahr aus Landau zugezogen, haben zwei Küken. Teddy und Sturmi, ebenfalls aus Landau: eins. Gitte aus Frankreich und Nemo aus Rheine lernten sich erst hier kennen – zack, zwei Küken. Zoodirektor Miguel Casares und Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) freuten sich am Donnerstag über den Babyboom und über die Gäste. Die Anlage fasst sogar 80 Pinguine. Muss sie auch, sagt Casares: Nur durch Kooperation könnten Zoos gemeinsam Artenschutz fördern.

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