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An dieser Stelle werden immer wieder Taucher auf den Grund des Mains tauchen.

Bauarbeiten

Taucher am Mainufer in Frankfurt

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Zwei Baustellen gibt es zwischen Holbeinsteg und Untermainbrücke in den kommenden Wochen. Die Flusssohle wird gesichert, die 160 Jahre alte Uferwand saniert.

Es sind nur wenige Menschen, die in diesen Tagen am Mainufer flanieren. Die, die es tun, werden auf der nördlichen Seite zwischen Holbeinsteg und Untermainbrücke Arbeitsmaschinen und Bauzäune sehen. Denn dort sind derzeit zwei verschiedene Baustellen eingerichtet.

Die eine betrifft die Uferwand in diesem Bereich. Die ist etwa 160 Jahre alt. Damit ist diese Sandsteinwand das älteste Uferbauwerk der Stadt, wie die HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mitteilte. Und diese Uferwand soll saniert werden. Einen genauen Zeitpunkt dafür kann die HFM noch nicht nennen, so deren Sprecherin Bianca Winkel. Aber die Vorbereitungen laufen schon jetzt.

So wird die Wand in zwei Teilabschnitten links und rechts des Herkuleskrans untersucht. Bauzäune stehen bereits, auch ein Bagger ist in Position gebracht werden. Der Uferweg wird auf eine Breite von 2,50 Metern begrenzt. Diese Einschränkung soll laut HFM bis Ende April gelten.

Für die Untersuchung werden dann in den kommenden Wochen hinter der Uferwand zwei Gruben ausgehoben. Derzeit sind der Aushub, Verbau und die Verfüllung der ersten Grube in der Zeit von Freitag, 3. April, bis Montag, 6. April, geplant, wie die HFM mitteilte. Wann die zweite Grube an der Reihe ist, ist noch unklar. Denn auch der Termin für die erste Grube stehe unter Vorbehalt, so Bianca Winkel, „da diese Arbeiten vom übrigen Bauablauf, insbesondere den Taucharbeiten, abhängig sind“.

Diese Taucharbeiten laufen derweil bereits seit dem vergangenen Wochenende an der Wasserseite. Dort wird die Flusssohle im Bereich der Liegeplätze der Flusskreuzfahrtschiffe gesichert. Auf einer Länge von rund 150 Metern steht ein Baustellenzaun, der den Grünstreifen zwischen Uferweg und Mainufer absperrt.

Auf dem Wasser sind derzeit schon ein Ponton mit Bagger sowie ein kleines Arbeitsschiff zu sehen. In den kommenden Wochen werden dann tagsüber Taucher die Flusssohle untersuchen, vor allem, um sie von möglichen Kampfmitteln zu räumen. Ist das erledigt, wird die Sicherung mit Wasserbausteinen erfolgen, wodurch die Sohle stabilisiert und die Ufermauer ertüchtigt werden soll.

Auch in diesem Fall kann die HFM keine genauen Zeiten nennen, „da die Taucharbeiten unter anderem vom Strömungszustand des Mains abhängig sind“, erläutert Bianca Winkel.

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