Markt auf der Konstablerwache 

Innenstadt

Nach der Arbeit einkaufen

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Ortsbeirat überlegt, in der Innenstadt ein Nachtmarkt einzurichten. Die Buden könnten zum Beispiel abends auf der Konstablerwache stehen. 

Nach der Arbeit noch auf dem Markt einkaufen, essen, trinken und Freunde treffen. Das kann sich der Ortsbeirat 1 auch für seinen Bezirk vorstellen. Viele Stadtteilpolitiker waren zwar skeptisch, ob ein Nachtmarkt realisierbar wäre, aber anfragen könne man ja mal, lautet der Tenor. Jedenfalls verabschiedete das Gremium einen FDP-Antrag in der Sitzung am Dienstag, in dem es die Stadt bittet zu prüfen, ob ein täglicher Nachtmarkt möglich wäre. Als Standorte schlägt die FDP den Wiesenhüttenplatz, die Konstablerwache, den Paulsplatz und das Mainufer vor.

An und für sich sei das eine schöne Idee, sagt Maximilian Klöckner (die Partei). Man müsse nur sicherstellen, dass nicht nur normale Buden wie auf Festen Essen verkauften. „Wenn frische regionale Produkte angeboten werden, wäre das eine tolle Sache.“ Ihm fehle nur der Glaube daran.

Ralf Schmidt-Berberich vom Unabhängigen Bündnis sieht den Vorschlag kritisch. Denn gerade weil die Menschen immer mehr und länger arbeiteten, hätten sie das Bedürfnis nach Ruhe. Ein Nachtmarkt müsste weit weg von Wohnbebauung veranstaltet werden, doch solch einen Ort gebe es im Bezirk nicht. Er vermutet, dass es zu Problemen mit Anwohnern kommen könnte. Und er erinnert an den Markt am Friedberger Platz im Nordend. Gerade am Friedberger Platz sehe man, dass der Bedarf da sei, sagt Antragsstellerin Katharina Schreiner. Sie wünscht sich mehr Lebendigkeit im Viertel.

Es müsse ein zentraler Ort sein, der gut erreichbar ist, sonst rechne sich ein Markt nicht, sagt Andreas Laeuen (Grüne). Er schlägt die Konstablerwache vor, das sei ein befestigter Platz und ein Markt dort technisch realisierbar. Einen Markt auf dem Paulsplatz wolle er nicht, aus Respekt vor dem historisch bedeutsamen Ort.

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