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Das Allerheiligenviertel befindet sich derzeit im Wandel.
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Das Allerheiligenviertel befindet sich derzeit im Wandel.

Innenstadt

Mehr Grün fürs Allerheiligenviertel

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Die Allerheiligenstraße in Frankfurt soll attraktiver und moderner werden, fordert der Ortsbeirat 1. Das Gremium will, dass die Stadt dort Radwege einrichtet und die Bürgersteige verbreitert – auch, um das gesamte Quartier aufzuwerten.

Die Allerheiligenstraße soll attraktiver und moderner werden. Der Ortsbeirat 1 (Altstadt, Bahnhof, Europaviertel, Gallus, Gutleut, Innenstadt) spricht sich deshalb einem CDU-Antrag folgend mehrheitlich dafür aus, den Abschnitt zwischen „Lange Straße“ und „Breite Gasse“ grunderneuern zu lassen. Zudem wollen die Stadtteilpolitikerinnen und Stadtteilpolitiker wissen, welche Pläne die Stadt hat, die Straßenbahntrasse aus der Battonnstraße in die Allerheiligenstraße zu verlegen.

Das Allerheiligenviertel befindet sich derzeit im Wandel. Auf der riesigen Brache an der Straße haben jüngst die Tiefbauarbeiten für ein neues Areal begonnen, auf dem 300 Mietwohnungen, 150 möblierte Apartments, Lokale und Läden sowie ein Hotel entstehen sollen. Da für das Neubauprojekt auch Leitungen und Kanäle unter die Allerheiligenstraße verlegt werden müssten, bietet es sich nach Ansicht des Ortsbeirats an, den Abschnitt zu überarbeiten. Zudem plane die Mainova, dort 2023 eine neue Trasse für die Fernwärme zu verlegen, begründet Antragsteller Michael Weber (CDU) seinen Vorstoß. Dazu müsse ohnehin „nahezu die gesamte Straßendecke geöffnet werden“.

Die Kommune sollte laut Ortsbeirat die Gelegenheit nutzten und die Straße aufwerten. Im Zuge dessen soll sie auf der Allerheiligenstraße einen baulich getrennten Radweg anlegen und die Bürgersteige verbreitern. Zusätzlich fordert das Stadtteilgremium in der Vorlage der CDU, die Straße umfangreich zu begrünen und auf beiden Seiten Bäume zu pflanzen. Für den motorisierten Verkehr soll es in Zukunft nur noch eine Spur geben.

Durch eine attraktivere Straße werde das ganze Viertel aufgewertet, das in den vergangenen Monaten „oft genug negativ in den Schlagzeilen“ gestanden habe, heißt es in der Begründung. Auch könne die Sicherheit für Menschen, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs seien, erhöht und das Mikroklima verbessert werden. Außerdem hofft der Ortsbeirat, dass eine alleeartige Straßenführung beruhigend wirke und der Kriminalitätsproblematik entgegenwirke.

Die Grünen fordern in einem eigenen Antrag Informationen zur künftigen Verlegung der Tramlinie aus der Battonnstraße in die Allerheiligenstraße. Sie wollen wissen, wie der aktuelle Stand ist. Die Planung sei bereits im Generalverkehrsplan und im integrierten Stadtentwicklungskonzept enthalten, mit der die Konstablerwache eine Anbindung an die Linie 11 bekäme. Sinnvoll wäre es, die Grundsanierung und den Bau der Schienen miteinander abzustimmen, schreibt Antragsteller Andreas Laeuen (Grüne), damit die Straße nicht zweifach umgestaltet werden müsse.

Bis auf den Vertreter der BFF stimmten alle Ortsbeiratsmitglieder für die CDU-Vorlage. Bei der Abstimmung über den Grünen-Antrag enthielten sich Ökolinx und BFF.

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