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Frankfurt: Skyline wächst weiter - 200 Meter großer Wolkenkratzer geplant

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Von: Gernot Gottwals

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So soll der Central Business Tower aussehen.
So soll der Central Business Tower aussehen. © KSP Engel Architekten

Die Helaba errichtet an der Neuen Mainzer Straße einen Wolkenkratzer. Über 200 Meter soll das Gebäude gen Himmel ragen. Der Zeitplan sieht mehrere Jahre Bauzeit vor.

Frankfurt – Schon vor 20 Jahren sollte die neue Ikone „Veritas“ an der Neuen Mainzer Straße / Junghofstraße die Skyline von Frankfurt prägen. Doch nach dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 wurden die Pläne lange zurückgestellt. Jetzt wird hier von 2024 bis 2028 der Central Business Tower der Helaba-Gruppe errichtet. Doch wird der Turm gut 20 Jahre später auch moderner und nachhaltiger?

„In den vergangenen Jahren haben sich die Bautechniken zur Energieeinsparung und -erzeugung mit Solarmodulen weiterentwickelt“, stellte Christian Schmid von der Helaba fest, als er das Bauvorhaben für den Wolkenkratzer im Ortsbeirat 1 (Altstadt, Bahnhofsviertel, Europaviertel, Gallus, Gutleutviertel, Innenstadt) am Dienstagabend vorstellte.

Frankfurt: Neues Hochhaus der Helaba wird 205 Meter hoch

Mit einer Höhe von 205 Metern stünde der Turm in sieben Jahren voraussichtlich an fünfter Stelle in der Skyline. In direkter Nachbarschaft zum denkmalgeschützten gründerzeitlichen Bankgebäude der Frankfurter Sparkasse wird der Turm in die Höhe wachsen. Zur besonderen Herausforderung wird eine siebeneckige Rotunde im alten Bankhaus, in der später auch die Gastronomie einziehen soll.

Der Wolkenkratzer wird über eine Gesamtmietfläche von 72 500 Quadratmetern und eine Büromietfläche von 67 000 Quadratmetern verfügen. Das Investitionsvolumen wird von der Helaba, die das gesamte Hochhaus vermieten will, im dreistelligen Millionenbereich eingestuft.

Wolkenkratzer in Frankfurt: Ab Ende 2024 pro Woche ein Stockwerk

Nach Abschluss der Abbrucharbeiten – das Hochhaus Neue Mainzer Straße 59 wird in den nächsten Wochen abgetragen – und der Gründung der Bodenplatte werden die Hochbauarbeiten Ende 2024 beginnen. „Wir werden dann pro Woche etwa ein Stockwerk schaffen“, so Schmid.

Geplant sind 200 Stellplätze für Autos mit Ladestation in der Tiefgaragen und 600 Radstellplätze. Der Turm wird mit einer Photovoltaikanlage versehen, die bis zu 158 000 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen kann.

Schmid sicherte zu, dass die Rotunde für Passanten und Passantinnen öffentlich zugänglich bleibe, auch wenn diese dort nicht einkehren wollten. Auch soll der Baum- und Pflanzenbestand der Wallanlage unangetastet bleiben. (Gernot Gottweis)

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