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Bislang stehen die Stände des Bauernmarkts nur auf dem Podest der Konstablerwache. Geht es nach dem Ortsbeirat, könnte künftig auch in den Seitenstraße verkauft werden.
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Bislang stehen die Stände des Bauernmarkts nur auf dem Podest der Konstablerwache. Geht es nach dem Ortsbeirat, könnte künftig auch in den Seitenstraße verkauft werden.

Innenstadt

Frankfurt: Mehr Platz für den Bauernmarkt an der Konstablerwache

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Der Ortsbeirat will Stände auch in Seitenstraßen der Konstablerwache erlauben. An der Staufenmauer könnten Weinstände ausschänken - wenn des die Pandemie wieder zulässt.

Der Bauernmarkt auf der Konstablerwache soll mehr Platz erhalten. Dafür spricht sich der Ortsbeirat 1 aus. Das Gremium will, dass donnerstags und samstags auch in den angrenzenden Seitenstraße Stände aufgebaut werden. Der Frankfurter Marktverein begrüßt den Vorstoß.

In der Fahrgasse bis zur Töngesgasse sowie in der Reineckstraße sollen künftig Erzeuger und Erzeugerinnen verkaufen, fordert das Gremium in einem Grünen-Antrag. Durch den zusätzlichen Raum könnte einerseits der coronabedingte Abstand auf der Konstablerwache besser eingehalten werden. Anderseits könnte die Erweiterung als Testlauf für eine dauerhafte Vergrößerung des Marktes genutzt werden, denn bislang gebe es keinen Platz für neue Stände. Der Trend für regionale und biologisch erzeugte Lebensmittel aber steige.

Zusätzlich regt der Ortsbeirat an, die Brache vor der Staufenmauer an der Fahrgasse für Beschicker freizugeben, die dort Speisen und Getränke verkaufen könnten. Dauerhafte Aufbauten soll es nicht geben. Feyza Morgül, Geschäftsführerin des Marktvereins, begrüßt die Idee. Der Bauernmarkt könne das Areal „schön machen“. Weinstände könnten auf der Konstablerwache Flaschen verkaufen und dort einen Ausschank anbieten.

Zufahrt für Feuerwehr

Schon länger setze sich der Verein dafür ein, mehr Platz nutzen zu können, sagt Morgül, etwa für kleinere Direktvermarkter, von denen sich einige gemeldet hätten. „Wo, ist uns egal.“ Mehr Raum lindere „den Leidensdruck für alle Beteiligten“. Dabei sei die Wirtschaftlichkeit im Verkauf ein Faktor, „aber auch menschlich ist es hilfreich, wenn mehr Fläche den Einkaufenden den Raum gibt, ohne dass sie sich um den Abstand streiten“.

Michael Lorenz von der Managementgesellschaft für Hafen und Markt (HFM) begrüßt es prinzipiell, wenn der Bauernmarkt mehr Platz bekommt. Momentan sei eine Vergrößerung aber nicht nötig. Wegen Corona gebe es auf dem Podest ausreichend Raum. Voraussichtlich bis zum 14. März sei dort kein Alkoholausschank erlaubt, vor allem Weinstände benötigten so nur einen Bruchteil ihrer Flächen.

Derzeit werde über Lockerungen beraten, wonach Gastronomen nicht mehr nur zum Mitnehmen verkaufen dürften, so Lorenz. Im Gespräch sei eine Sitzplatzpflicht. Dafür wäre mehr Platz wünschenswert. Allerdings gebe es diesen an der Konstabler nicht. Rund um das Podest sei eine Erweiterung wegen des Brandschutzes nicht möglich. Ebenso wenig in der Fahrgasse, die als Zufahrt zur Zeil auf einer Breite von fünf Metern für Einsatzfahrzeuge freigehalten werden müsse, „für Stände ist das dann nicht breit genug“.

Eine Notwendigkeit, den Bauernmarkt dauerhaft zu vergrößern, sieht Lorenz im Gegensatz zu Feyza Morgül nicht. Viele regionale Erzeuger gebe es nicht. Werde ein Platz frei, „müssen wir regelrecht suchen“.

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