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Der Brandschutz in dem historischen Gebäude muss auf den neuesten Stand gebracht werden.
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Der Brandschutz in dem historischen Gebäude des Café Hauptwache in der Frankfurter Innenstadt muss auf den neuesten Stand gebracht werden.

Frankfurter Innenstadt

Frankfurt: Café Hauptwache sucht einen neuen Pächter

  • VonMatthias Bittner
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Der Magistrat nimmt die Kündigung für das Café Hauptwache vorerst zurück. Eine neue Pacht für das Frankfurter Innenstadt Café ist dennoch ausgeschrieben.

Frankfurt – Neu gemischt sind die Karten bei der von der Stadt Frankfurt geplanten Neuvergabe des Café Hauptwache. Für dessen Betrieb wird ein neuer Pächter oder eine neue Pächterin gesucht. Nach Angaben von Stadträtin Sylvia Weber (SPD), die das Amt für Bau und Immobilien verantwortet, muss der Brandschutz zunächst noch ertüchtigt werden.

Die erforderlichen Bauarbeiten an der Hauptwache werden einige Monate dauern, können aber grundsätzlich bei laufendem Betrieb realisiert werden. Aus diesem Grund habe sich der Magistrat in Abstimmung mit der Mieterin – der Radeberger-Gruppe – entschlossen, die ursprünglich zum 31. Oktober 2021 ausgesprochene Kündigung zurückzunehmen. Der Mietvertrag werde zunächst bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten fortgeführt, antwortete Weber auf eine Frage des FDP-Stadtverordneten Sebastian Papke.

Konzept für Café Hauptwache in der Frankfurter Innenstadt wird vorerst verschoben

Dieser hatte daran erinnert, dass der Magistrat vor einem Jahr schon angekündigt habe, dass der Pachtvertrag mit der Firma Radeberger für das Café Hauptwache am zum November 2021 ende. Für das Café sei eine Konzeptvergabe zur weitere Verpachtung geplant gewesen. Parallel dazu sollte geprüft werden, ob der bisherige Pächter die Gastronomie weiterführen könne, dazu aber sein Konzept anpasse. Vor diesem Hintergrund wollte Papke wissen, wie der aktuelle Sachstand zur Zukunft der Gastronomie im Gebäude der Hauptwache aussieht.

Stadträtin Weber erklärte in diesem Zusammenhang nun, dass es mittlerweile eine andere Koalition im Römer gebe. Grundsätzlich sei zwar nach wie vor beabsichtigt, an der geplanten Konzeptvergabe festzuhalten und diese auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Der Magistrat steht laut Weber aber im Austausch mit der aktuellen Mieterin und kommt möglicherweise auf Basis dieser Gespräche zu einer Neubewertung der Sachlage, sodass eine abschließende Beantwortung über die Zukunft der Gastronomie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich sei.

Neuvergabe in Pandemie kritisch: Pachtvertrag für Café Hauptwache in Frankfurter Innenstadt verlängert

Der Pachtvertrag für das „Café Hauptwache“ besteht nach Angaben des Magistrats seit dem 1. November 1981. Mit dem letzten Nachtragsvertrag war er zunächst bis zum 31. Oktober 2020 befristet worden. Der Vertrag enthält einen Passus, demzufolge er sich im Anschluss um jeweils ein Jahr verlängert, wenn keine der Parteien fristgemäß kündigt. Da eine solche Kündigung zum 31. Oktober 2020 nicht ausgesprochen worden war, lief der Vertrag weiter. Die einjährige Verlängerung habe der Magistrat bewusst akzeptiert, da er für eine Neuvergabe in 2020 aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie wenig Aussicht auf Erfolg gesehen habe.

Die FDP-Fraktion im Römer hatte schon zu einem früheren Zeitpunkt darauf verwiesen, dass „Zweifel daran bestehen, dass die Gastronomie an diesem zentralen Standort mit dem bestmöglichen gastronomischen Konzept betrieben wird.“ Zudem weise das Preis-Leistungsverhältnis erhebliches Optimierungspotential auf. Auch werde bemängelt, dass sich das Konzept weniger an das Frankfurter Publikum richte, sondern vor allem auf touristische Gäste abziele. (Matthias Bittner)

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