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Thorsten de Souza, Roland Frischkorn, Robert Anywar und Philipp Wollrab engagieren sich für Streetballplätze wie an der EZB.
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Thorsten de Souza, Roland Frischkorn, Robert Anywar und Philipp Wollrab engagieren sich für Streetballplätze wie an der EZB.

Frankfurt

Initiative EZB-Basketball wird ein Projekt des Sportkreises Frankfurt

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Das neue Bündnis setzt sich für Verbesserungen im Hafenpark und mehr Courts im gesamten Stadtgebiet ein.

In der prallen Sonne am Freitagnachmittag sind die Basketball-Courts am Frankfurter Hafenpark nicht ganz so voll. Bei etwas milderen Temperaturen oder in den Abendstunden kommen hier dutzende Liebhaber der Sportart an die Anlage am Fuße der Europäischen Zentralbank (EZB). Seit dem 21. Juni 2020 gibt es die Initiative EZB-Basketball, die sich für eine Beleuchtung im Park und für Verbesserungen auf den Courts einsetzt.

Vernünftige Streetballcourts sollen entstehen

Ab sofort wird die Initiative von Gründer Thorsten de Souza ein Projekt des Sportkreis Frankfurt. „Jetzt werden wir ernst genommen“, ist der 21-jährige Student überzeugt. „Das ermöglicht uns ein langfristiges offizielles Auftreten“. Unter anderem besteht nun die Möglichkeit, Spenden über den Sportkreis zu akquirieren. „Der nicht-organisierte Sport und der organisierte Sport sind zwei Seiten einer Medaille“, sagt Roland Frischkorn, der Vorsitzende des Sportkreises. Analog zur Bolzplatzliga ist es ein Ziel des Bündnisses, sich für mehr Streetballcourts in der ganzen Stadt einzusetzen, „die vernünftig sind, damit die Sportart Basketball erblühen kann“, betont Frischkorn.

Viele Basketballcourts in Frankfurt haben einen Sandbelag

Daran mangelt es in Frankfurt ganz massiv, findet auch Robert Anywar, der Jugendliche beim Projekt BasKIDball betreut. „Der Fußball kriegt echt schöne Sachen hingestellt. Beim Basketball sind viele Theoretiker da, aber die Plätze erfüllen ihren Zweck nicht“, findet der 45-Jährige. Zwar sehen einige Plätze gut aus, aber der Belag ist aus Sand oder Rasen. Mal ragt eine Wurzel aus dem Boden. Ein positives Beispiel ist die Korbanlage für Kinder im Günthersburgpark, wo die Körbe auch niedriger hängen. „Gerade während der Corona-Pandemie habe ich so viele Leute wie noch nie mit einem Basketball unter dem Arm gesehen“, sagt Anywar.

Im Koalitionsvertrag der Römer-Koalition wird Streetball explizit erwähnt

Zudem nehmen Streetballcourts auch nicht so viel Platz weg, wie Philipp Wollrab von EZB-Basketball anmerkt. „Auf dem Basketballplatz kann man zwei Vier-gegen-Vier-Spiele machen. So kann man 16 Leute gleichzeitig bewegen. Das ist effektive Platznutzung“, findet der 22-Jährige.

Hoffnung macht Frischkorn, dass Planungsdezernent Mike Josef (SPD) und demnächst auch Sportdezernent, „mit mir der Auffassung ist, dass es mehr solcher Plätze braucht“, erklärt er. Auch de Souza freut sich, dass Street-Basketball wortwörtlich im Koalitionsvertrag erwähnt wird, das als nicht vereinsgebundener Sport gefördert soll.

Am Hafenpark werden eine Beleuchtung, Toiletten und Trinkwasseranlagen gefordert

Nur von Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) ist de Souza enttäuscht, dass sie noch keinen Kontakt mit ihm wegen der Beleuchtung und der anderen Ideen für die Basketballplätze aufgenommen hat. Neben neuen Plätzen, Beleuchtung und einer Tribüne, setzt sich EZB-Basketball für Toiletten und Trinkwasseranlagen im Hafenpark ein.

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