Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schulkinowochen

In Hessen stehen Rassismus und die Kinos selbst im Fokus der Schulkinowochen

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
    schließen

Die hessischen Schulkinowochen starten später als üblich und sind länger. Und es gibt neue digitale Angebote. Mehr als 100 Filme sind im Angebot.

Die hessischen Schulkino- wochen sind länger, als sie je waren. Sie starten so spät wie noch nie. Und sie haben einen digitalen Ableger bekommen. Natürlich alles wegen Corona.

Kino, das ist das gemeinsame Erleben, die große Leinwand, der Vorhang, der sich langsam beiseiteschiebt, Popcorn, ein verstohlenes Küsschen – und die Werbung, bevor der Film endlich losgeht. Kino auf dem Computerbildschirm ist kein Kino. Dennoch finden die diesjährigen hessischen Schulkinowochen (auch) dort, auf den Monitoren zu Hause, statt. Das ist - natürlich - der Pandemie geschuldet. Aber es geht auch hinein ins Filmtheater, ins echte Kinoleben.

Zugang zur Kultur

„Wo immer möglich wollen wir, dass die Schüler und Schülerinnen Filme im Kino sehen können“, sagt Ellen Harrington, Direktorin des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums in Frankfurt. Die junge Generation brauche den Zugang zur Kultur und die aktive Teilhabe, dies sei gerade in den vergangenen Monaten sehr deutlich geworden.

PROGRAMM UND ANMELDUNG

Die Schulkinowochen starten am 28. Juni und dauern bis zum 16. Juli. Kinobesuche sind vom 1. Juli an möglich.

Vorstellungen können für vier Euro je Schüler:in gebucht werden, das Online-Programm steht kostenfrei zur Verfügung, ebenso das pädagogische Begleitprogramm. Stornierungen sind kurzfristig möglich.

Veranstalter sind Vision Kino zusammen mit dem Deutschen Filminstitut und Filmmuseum Frankfurt.

Buchung und aktuelle Informationen gibt es unter der Rufnummer 069 / 961 220 681, per Mail unter hessen@schulkinowochen.de oder online im Internet unter der Adresse schulkinowochen-hessen.de pgh

Die Schulkinowochen starten am 28. Juni und dauern bis zum 16. Juli. Sonst laufen sie im März. Dem Live-Programm in zahlreichen Lichtspielhäusern in ganz Hessen haben die Macher:innen einen digitalen Zweig an die Seite gestellt. Damit auch dort, wo der Kinobesuch nicht möglich ist, Filme von ganzen Schulklassen gesehen werden können und darüber diskutiert werden kann.

Die Kinos selbst öffnen dann am 1. Juli die Türen, „und für viele wird das vielleicht das erste Gemeinschaftserlebnis mit der Klasse sein“, sagte Kultusstaatssekretär Manuel Lösel.

Höchstens zwei Klassen auf einmal

Schwerpunkte des Programms sind Bioökonomie, also die Frage, wie eine biologisch nachhaltige Wirtschaftsweise gelingen kann, und eine Reihe zu Rassismus, Polizeigewalt und schwarzem Leben im US-amerikanischen Kinofilm. Zudem geht es in mehreren Beiträgen um das Kino selbst, seine Bedeutung als Ort des gemeinsamen Erlebens von Kultur und Unterhaltung.

Rund 25 Filme werden digital gezeigt, sie können kostenlos angesehen werden. Dazu gibt es zusätzlich pädagogisches Material, um die Filme auch für den Distanzunterricht, wo dieser noch nötig ist, einsetzen zu können. Mehr als 90 Streifen sind in den Kinos zu sehen. Höchstens zwei Parallelklassen aus einer Schule sollen gleichzeitig im Vorführsaal sitzen, um ein Mischen der Schülerschaft zu verhindern. Auch deshalb wurde der Zeitraum gestreckt. Der Besuch einer Vorstellung kann zudem sehr kurzfristig kostenlos storniert werden. Auch das wegen der Pandemie.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare