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Paar der Kontraste: Sorbas (links, Loes Snijders) und Basil (Fabian Schwarz).
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Paar der Kontraste: Sorbas (links, Loes Snijders) und Basil (Fabian Schwarz).

Veranstaltungen in Frankfurt

In Frankfurt gibt es am Main wieder Theater

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
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Das Ensemble Comoedia Mundi öffnet am 2. Juli in Frankfurt sein Theaterzelt mit einer Premiere. Dabei lässt es Sorbas, den Griechen, tanzen.

Alexis Sorbas, der lebenshungrige Grieche, tanzt bald am Frankfurter Mainufer. Dort öffnet die Comoedia Mundi am 2. Juli ihr Theaterzelt mit einer Premiere: Theatermacher Fabian Schwarz und seine Frau, die Schauspielerin und Sängerin Loes Snijders, bringen den Roman von Nikos Kazantzakis auf die Bühne. Und nicht nur den: Das Tangente-Festival lockt auch wieder mit Musik und Gesang.

„Alexis Sorbas passt in diese Zeit, nachdem so viele Menschen so lange eingeschlossen waren“, nennt Fabian Schwarz einen der Gründe für die Wahl des Stückes. Der Grieche, vielen durch die Verfilmung mit US-Schauspieler Antony Quinn bekannt, sei voller Vitalität und lebe jeden Moment, auch wenn er schmerzlich sei. Kreta und das weite Meer, das die Insel umgibt, seien als Sehnsuchtsorte ein Kontrast zum Leben in der Covid-Krise.

Zahl der Plätze reduziert

Schwarz ist in diesen Tagen dabei, mit seinem Team das Theaterzelt, das für die Aufführungen benötigte Material sowie etliche Zirkus- und einen Caféwagen von Schloss Trautskirchen, der Heimatbühne des in Bayern beheimateten Ensembles, auf Höhe des Filmmuseums ans Mainufer zu bringen und aufzubauen.

Tangente-Festival

Das Ensemble Comeodia Mundi gastiert von Sonntag, 27. Juni, bis Dienstag, 3. August, am Mainufer auf Höhe des Filmmuseums. Erster Veranstaltungstag ist Freitag, 2. Juli.

Karten für die Veranstaltungen sollten unbedingt vorbestellt werden, da die Zahl der Plätze im Theaterzelt wegen der Corona-Verordnungen auf etwa 40 reduziert werden musste. Erwachsene zahlen 25 Euro, Studenten 20 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 9 Euro.

Reservierungen nehmen die Veranstalter vorzugsweise per E-Mail entgegen: kontakt@comoedia-mundi.de
Sie sind aber auch möglich unter
0151/269 397 81. Darüber hinaus können Karten von Sonntag, 27. Juni, an täglich von 17 bis 23 Uhr am Caféwagen erstanden werden.

www.comoedia-mundi.de

Vor mehr als 30 Jahren gastierte die 1983 gegründete Comoedia Mundi das erste Mal in Frankfurt. Inzwischen ist das von der Theatergruppe organisierte alljährliche Theater- und Musikfestival Tangente zu einem festen Bestandteil des Frankfurter Kultursommers geworden. Erst vor etwa zwei Wochen hat das Ensemble die bereits im Winter beantragte Genehmigung des Grünflächenamts bekommen, wieder am Museumsufer gastieren zu dürfen, mit Auflagen des Gesundheitsamts. Je nach Zahl der Hausstände, die gemeinsam sitzen dürfen, können maximal etwa 40 der 150 Plätze im Zelt besetzt werden.

Bei der Inszenierung von „Sorbas“ gingen Schwarz und Loes Snijder, die künstlerische Leiterin des Festivals, auf Nummer sicher. Als Ehepaar müssen sie auf der Bühne keinen Sicherheitsabstand voneinander einhalten. Er spielt den sinnsuchende Schriftsteller Basil, sie den sinnlichen Griechen, beide teilen sich auch die Nebenrollen, beispielsweise die der Madame Hortense, einer Opernsängerin, die ihre beste Zeit hinter sich hat.

Aber selbstverständlich treten auch andere Künstlerinnen und Künstler beim Tangente-Festival auf. Die „Alligators of Swing“ geben am 16. und 17. Juli ein Gastspiel mit Swing, Blues und Boogie Woogie. Der Gitarrist Stefan Grasse spielt am 20. und 21. Juli Musik zwischen Klassik, Latin und Flamenco. Loes Snijders singt am 22. und 23. Juli Chansons, begleitet auf dem Akkordeon von Michael Policnik. Und für Kinder wird mit „Janko“ am 18. Juli ein musikalisches Märchen aufgeführt.

Bereits vom 27. Juni an ist der Caféwagen der Comoedia Mundi geöffnet. Der Verkauf von Getränken und kleinen Speisen ist neben dem Kartenverkauf eine wichtige Einnahmequelle des Ensembles. Fördergeld erhält es zwar vom Freistaat Bayern und von der Stadt Frankfurt, doch die decken nur 30 Prozent der Jahreskosten ab.

Trotzdem ist Fabian Schwarz zuversichtlich. Seine Truppe werde wohl mit einem blauen Auge durch die Pandemie kommen.

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