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In Frankfurt auf eine Reise durch die Klimazonen gehen

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Von: Anja Laud

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Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.
Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. © Rolf Oeser

Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt lädt zur „Earth Night“. Das Green Office fördert im Haus die Nachhaltigkeit.

Ob Polarkreis oder Tropen – an diesem Sonntag, 20. November, können sich Besucher:innen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) auf eine Reise durch die fünf großen Klimazonen der Erde begeben. Die HfMDK lädt auf Initiative ihres Green Office zu einer „Earth Night“ ein, bei der Studierende und Lehrende die Klimazonen zum Klingen bringen. Und nicht nur das.

Die „Earth Night“ sei weit mehr als ein Konzertabend, sagt Felicitas Weissert, eine Vertreterin des Green Office an der HfMDK. Jeder der Klimazonen wird an dem Abend ein Raum im Hauptgebäude der Hochschule an der Eschersheimer Landstraße gewidmet, in dem Studierende mit Musik, Tanz, Theater und in Performances verdeutlichen, was der Klimawandel für Auswirkungen in den jeweiligen Zonen haben wird. Bevor Besucher:innen von Raum zu Raum gehen können, werden sie im Foyer mit „Global Water Dances“, also Wassertänzen, eine globale Bewegung zum Thema Wassergerechtigkeit, begrüßt. In einer Veranstaltungspause können sie sich bei Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace und dem Naturschutzbund über den Klimawandel informieren und darüber, wie Klimaneutralität bis 2050 noch zu erreichen ist. Und sie können darüber nachdenken, was ihr eigener Beitrag dazu sein könnte.

Veranstaltung

Die „Earth Night“ , ein Klimawandelkonzert mit Musik, Schauspiel und Tanz, beginnt am Sonntag, 20. November, um 19 Uhr im Hauptgebäude der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK), Eschersheimer Landstraße 29, in Frankfurt.

Der Eintritt zu dem Konzertabend ist frei. Es werden aber Spenden für den Klimaschutz erbeten. lad

www.hfmdk-frankfurt.de

Die „Earth Night“ ist nicht die erste große Veranstaltung des Green Office. Die unabhängige hochschulpolitische Initiative von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der Verwaltung nahm im Januar 2020 an der Hochschule ihre ehrenamtliche Arbeit auf. 2019 hatten drei Initiatorinnen aber bereits ein „Mc-Earth-Konzert“ organisiert, ein Vorläufer der „Earth Night“. Zudem setzt sich das Green Office der HfMDK, das regional und bundesweit mit anderen „grünen Büros“ an Hochschulen und Universitäten vernetzt ist, beispielsweise für eine klimabewusst arbeitende Mensa ein. Außerdem organisieren die Mitglieder Vorträge und informieren in der Hochschulzeitung „Frankfurt in Takt“ über die Klimakrise und wie sich nachhaltig leben und studieren lässt.

In diesem Jahr hat das Green Office für seine Arbeit Fördermittel aus dem Innovationsbudget des Landes Hessen erhalten, mit denen es Veranstaltungen wie die „Earth Night“ finanzieren kann. Wer an diesem Abend die verschiedenen Klimazonen durchschreitet und sich die jeweiligen Performances ansieht, muss deshalb dafür keinen Eintritt zahlen. Allerdings werden die Zuschauer:innen um Spenden gebeten, damit die „Earth Night“ so nachhaltig wie möglich wird. Dazu werden sie beispielsweise befragt, wie sie zu der Veranstaltung gekommen sind, wie Felicitas Weissert erzählt. Umweltfreundlich per Rad oder mit dem klimaschädlichen Auto? Danach werde eine Klimabilanz gezogen und über die Spenden eine freiwillige CO2-Kompensation an eine Umweltschutzorganisation entrichtet.

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