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Impfzentrum Frankfurt: Gut vorbereitet auf den vierten Pieks

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Von: George Grodensky

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Das Frankfurter Impfzentrum fühlt sich gut gerüstet für den nächsten Ansturm.
Das Frankfurter Impfzentrum fühlt sich gut gerüstet für den nächsten Ansturm. © enrico sauda

Frankfurter Gesundheitsamt schließt auch Lücke im Meldesystem.

Das Frankfurter Impfzentrum hat seinen Buddha gut studiert. Ganz unaufgeregt blicken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Ansturm entgegen, den die Ständige Impfkommission (Stiko) dem Haus womöglich beschert. Für Menschen ab 70, in Pflegeeinrichtungen Beschäftigte, Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren sowie Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen empfiehlt die Stiko eine zweite Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff. Also den vierten Piks.

„Wir sind auf alles vorbereitet, was die Stiko empfiehlt“, heißt es dazu entspannt aus dem Frankfurter Gesundheitsamt.

Das Amt sieht auch beim leidigen Thema Meldung von Corona-Fällen wieder Land. Im Januar hatten Probleme mit der Meldesoftware zu einem Stau bei der Bearbeitung eingegangener Labormeldungen geführt. Dadurch fehlten Fälle in der Statistik, was die Sieben-Tage-Inzidenz verfälschte.

Die Softwareprobleme sind nun behoben. Jetzt laufen Falleingabe, Bearbeitung und Übermittlung wieder so flott wie üblich. Um den Rückstand aufzuholen, haben die Beschäftigten im Amt, die EDV, die studentischen Hilfskräfte und die unterstützenden Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten am Wochenende Zusatzschichten geschoben.

„Gerade bei den aktuell sehr hohen Fallzahlen war das ein Riesenstück Arbeit, das wir nun aber gemeistert haben“, lobt Gesundheitsamtleiter Peter Tinnemann seine Crew. Die aktuelle Inzidenz und Fallzahlen sind unter frankfurt.de/corona-aktuell zu finden. sky

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