Integrationspreis

Stadt vergibt Integrationspreis

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Ehrung geht an „Teachers on the road“, „Projekt Moses“ und das Eltern-Kind-Zentrum „Al Karama“.

Sie geben ehrenamtlich Deutschunterricht für Flüchtlinge, unterstützen eritreische Migranten bei der beruflichen und sozialen Integration oder bieten Eltern-Kind-Gruppentreffen für Migrantenfamilien an. Drei Projekte teilen sich den diesjährigen städtischen Integrationspreis. Die Stadt Frankfurt hat am Mittwoch die Preisträger bekanntgegeben.

Demnach geht die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung zu gleichen Teilen von je 5000 Euro an die „Teachers on the road“, die kürzlich auch schon den hessischen Integrationspreis gewannen, an den Verein „Projekt Moses“ und an das Eltern-Kind-Zentrum „Al Karama – Jeder Mensch hat es verdient geachtet zu werden“, wie der Magistrat nun beschloss. Eine lobende Erwähnung und Ehrenurkunden gehen zudem an Yilmaz Karahasan für seine Integrationsarbeit innerhalb der IG Metall und an die IGS Nordend für ihre Projektwoche „Flucht“.

Die „Teachers on the road“ bieten seit November 2013 kostenlose Sprachkurse für Flüchtlinge an und versuchen, diese aus der sozialen Isolation zu holen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Stadtteilgruppen, wie auch Teachers-Ableger im gesamten Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus.

Das „Projekt Moses“ kümmert sich schwerpunktmäßig um Jugendliche eritreischer Herkunft und bietet Hilfe zur Selbsthilfe, etwa durch Begleitung bei Behördengängen oder Beratung bei Beziehungsproblemen und Alltagsfragen.

Das seit 2009 bestehende Eltern-Kind-Zentrum „Al Kamara“ mit arabischer Schule berät Migrantenfamilien und lädt sie zu Eltern-Kind-Gruppentreffen ein. Zudem gibt es eine Kooperation mit der Familienbildungsstätte „der hof“ in Niederursel.

Die Preise werden am 26. November bei einer Feierstunde im Kaisersaal des Römer durch die Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) übergeben. Der Integrationspreis zeichnet alljährlich Personen und Projekte aus, die sich im alltäglichen Miteinander um die Integration und Gleichberechtigung aller Frankfurter, gleich welcher Herkunft, Sprache oder kulturellen Prägung und Lebensweise, verdient gemacht haben.

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