Jemand aus dem „Hinguckbuch“ von Gregor Krisztian.

Homestory

Die Homestory sagt bye bye - hoffentlich auch Corona

  • Thomas Stillbauer
    vonThomas Stillbauer
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Zum letzten Mal: Prima Tipps der FR-Gemeinde für jene, die immer noch zu Hause sind. Heute mit der Paulskirche und Dingen, die uns anschauen.

Zwei Monate, liebe Leserinnen, liebe Leser, haben wir uns jetzt gegenseitig mit der Homestory bei Laune gehalten. Sie haben der Rundschau Ihre Ideen geschickt, was man daheim machen kann, wie man diesem doofen Virus am besten trotzt, und die Rundschau hat sie weiterverbreitet. Es fällt ein bisschen schwer zu sagen, dass es eine schöne Zeit war. Aber wie wir das hier gemeinsam hingekriegt haben, unter bescheidenen äußeren Umständen: Das war spitze. Herzlichen Dank dafür.

Heute schreiben wir zusammen das letzte Kapitel der Homestory, auch wenn das Happy End insgesamt noch nicht erreicht ist. Aber viele Kinder gehen wieder in die Schule, die Welt hat begonnen, sich ein bisschen weiterzudrehen, und man merkt, dass die meisten Ideen wohl inzwischen in der Welt sind; jedenfalls kamen in jüngster Zeit nicht mehr viele bei uns an.

Erika Mader, Karl Knaup und die Paulskirche - aus Lego.

Was ankam, ist die gute Nachricht, dass die Paulskirche fertig ist! Also nicht die große in der Innenstadt mit ihrem Demokratiezentrum, sondern die aus Lego. Sie erinnern sich an Erika Mader und Karl Knaup? Im März hatten wir einen Blick in die Frankfurter Werkstatt der beiden Geschwister geworfen, nun ist ihr Werk vollendet. Am Samstag feiern sie Vernissage („coronabedingt schon ausgebucht“), und Anfang Juni wird dann alles wieder abgebaut – samt Zählung der verbauten Steine.

Noch jemand aus dem „Hinguckbuch“ von Gregor Krisztian.

Ein schönes Zusammentreffen, dass dieses Projekt beendet ist, genau wie die Homestory. Renate Beck aus Biebergemünd kann jetzt womöglich bald öffnen, was sie in den vergangenen Wochen gefüllt hat: ihre „Nach-Corona-Vergnügungskiste“. Darin: vor allem Ideen für Wanderungen und Ausflüge nach Franken. Viel Vergnügen!

Merve Hölter aus Frankfurt bekam ein Quizspiel von einem alten Freund aus gemeinsamen Londoner Zeiten: U-Bahn-Stationen erkennen, die mit Bildsymbolen angedeutet sind. Also beispielsweise ein König und ein Kreuz: King’s Cross. Oder Schaf und Busch: Shepherd’s Bush. Oder ein Elefant und ein Schloss: Na? „Wir haben die meisten rausgekriegt – erst allein, dann in E-Mail-Konferenz“, berichtet Merve Hölter. Sie hält die Idee durchaus auch für Frankfurt-tauglich: „Spiele-Tüftler, aufgepasst! Öffentlicher Nahverkehr, Großstadt–Haltestellen, Piktogramme – mehr braucht es eigentlich nicht.“

„Zauberhafte Physik“ legt uns Barbara Leyendecker aus Obertshausen ans Herz, besonders die Abteilung „Partyversuche“ auf dieser Internetseite: www.zauberhafte-physik.net. „Mein Lieblingsversuch ist Tassen-Bungee“, schreibt sie: „Ich empfehle allerdings, zunächst einmal die Tasse über dem Sofa fallen zu lassen, weil Länge des Seils und Gewicht stimmen müssen. Das Zögern vor dem Experiment und die ungläubigen Gesichter danach entschädigen allerdings den Aufwand. Viel Spaß.“

Den werden wir haben. Auch mit dem Hinguckbuch „Schau mal, was da guckt“ von Gregor Krisztian aus Darmstadt. Es präsentiert 40 merk-würdige Dinge aus Natur und Technik, die uns anschauen. Der Büchermacher, Autor und Fotograf stellt sein Werk kostenlos für Kinder und Eltern zur Verfügung und plant weitere Folgen. Das Hinguckbuch darf von allen verwendet und geteilt werden.

Noch einmal herzlichen Dank an alle, die bei der Homestory mitgemacht haben. Bleiben Sie gesund und munter!

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