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In den vergangenen Jahren zierten in der Adventszeit Scherenschnitte das Holzhausenschlösschen.

Weihnachten

Holzhausenschloss wird Adventskalender

  • Anja Laud
    vonAnja Laud
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Die Frankfurter Bürgerstiftung hilft mit „Fenster-Konzerten“ Künstlerinnen und Künstlern.

Das Holzhausenschlösschen verwandelt sich mit Beginn des Dezembers in einen riesengroßen Adventskalender. „Auch wenn wir die Türen für das Publikum wegen der Pandemie schließen müssen, können wir wenigstens unsere Fenster für Konzerte öffnen und damit Künstlerinnen und Künstlern helfen“, sagt Clemens Greve, Geschäftsführer der Frankfurter Bürgerstiftung, die ihren Sitz in dem im Nordend gelegenen barocken Wasserschlösschen hat. In der Adventszeit werden Musikerinnen und Musiker an einem der 86 Fenster des Gebäudes „Fenster-Konzerte“ geben. Die ersten Fenster öffnen sich gleich am Dienstag, 1. Dezember.

„Die Corona-Pandemie stellt die Kulturbranche vor eine große Herausforderung. Es sollte mehr getan werden, um sie zu unterstützen“, sagt Greve. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, hat sich die Frankfurter Bürgerstiftung entschieden, das Holzhausenschlösschen in diesem Jahr in einen lebendigen Adventskalender zu verwandeln und so Kunst- und Kulturschaffenden Gelegenheit zu geben, vor einem Publikum aufzutreten.

Adventskalender

Die Fenster des Holzhausenschlösschens , Justinianstr. 5, öffnen sich an folgenden Tagen: Dienstag, 1. Dezember, 17 Uhr, 17.30 Uhr und 19 Uhr, am 3., 10. und 17. Dezember, jeweils 18 Uhr, sowie am 14., 15., 18., und 19. Dezember, jeweils 17.30 und 19 Uhr.

Die Lichtkunst „Sichtbar, wenn’s dunkel ist“ von Daniela und Pascal Kulcsar ist vom 4. bis 6. Dezember jeweils ab 17.30 Uhr an der Fassade des Schlösschens zu sehen.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

In den vergangenen Jahren schmückten in der Adventszeit Scherenschnitte die 23 Fenster der Vorderseite des historischen Gebäudes. Nun werden Musikerinnen und Musiker an festgelegten Terminen die hölzernen Fensterläden zurückklappen und am offenen Fenster weihnachtliche Musik spielen. Auch Lichtkunst steht auf dem Programm. Daniela und Pascal Kulcsar werden von Freitag, 4., bis Sonntag, 6. Dezember, die Fassade des Holzhausenschlösschen in ein Meer aus Farben und Formen tauchen.

Je nachdem, welches Fenster für die Konzerte geöffnet wird, können Zuschauerinnen und Zuschauer vor dem Schlosseingang an der Justinianstraße oder in dem an die Rückseite des Gebäudes angrenzenden Holzhausenpark die Musik genießen, natürlich unter Einhaltung aller Hygieneregeln, wie Greve sagt. Erfahrungen mit „Fenster-Konzerten“, allerdings spontanen, konnte die Bürgerstiftung schon im Frühjahr/Sommer machen. Sie stellte Musikerinnen und Musikern im Schloss Räumlichkeiten für Proben zur Verfügung. Diese spielten oft bei geöffneten Fenstern, zur Freude der Menschen im Park.

Für ihre Auftritte bekommen alle Künstlerinnen und Künstler ein Honorar, weswegen die Bürgerstiftung alle diejenigen, die die kostenlosen „Fenster-Konzerte“ besuchen, bittet, Geld auf ein Spendenkonto einzuzahlen. „Viele denken, dass Stiftungen reich sind. Doch das stimmt nicht. Die Frankfurter Bürgerstiftung lebt mit und von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt“, sagt Greve. Er hofft insgesamt auf mehr Unterstützung für Kulturschaffende in diesen Zeiten. „Es wäre wünschenswert, wenn beispielsweise durch die Kulturämter Auftrittsmöglichkeiten an ausgewiesenen Plätzen in den jeweiligen Städten organisiert und finanziert würden“, sagt er.

Die Frankfurter Bürgerstiftung bittet um Spenden auf ihr Spendenkonto bei der Frankfurter Sparkasse, IBAN DE76 5005 0201 0000 2662 99. Mehr Infos unter https://frankfurter-buergerstiftung.de.

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