+
Die Weihnachtsbeleuchtung in der Königsteinerstraße.

Weihnachtszeit in Frankfurt

Höchst im Sternenglanz

  • schließen

Der Einzelhandel soll im Frankfurter Stadtteil Höchst mit Weihnachtsbeleuchtung gestärkt werden.

In einem kleinen feierlichen Rahmen wurde die neue Weihnachtsbeleuchtung in Höchst eingeschaltet und erfreut nicht nur Initiatoren, sondern auch die Höchster Bürger.

Mit einem „Buzzer“ Höchst zum Leuchten bringen? Ein bisschen Zauberei darf sein, gerade in der Weihnachtszeit. Und als symbolischer Akt eine schöne Idee: die Weihnachtsbeleuchtung in Anwesenheit von Wirtschaftsdezernent Markus Frank, Planungsdezernent Mike Josef, Mitgliedern des Ortsbeirates und den beteiligten Initiativen in der Höchster Innenstadt offiziell einzuschalten oder „anzubuzzern“.

„Das sieht doch toll aus“ begeistert sich Christel Germershausen. Gerade um den Kreisel herum mit den kleinen beleuchteten Weihnachtsbäumen in der Mitte. „Letztes Jahr standen die dicht an dicht, so vereinzelt und dann mit den Sternen finde ich das viel schöner“ schwärmt sie.

Die Stadt Höchst ist neuer Teilnehmer des seit drei Jahren laufenden städtischen Pilotprojekts „Weihnachtsbeleuchtung in den Stadtteilen“. Nach einigen Jahren mit nur spärlich vorhandener Weihnachtsbeleuchtung in der Hostatostraße strahlen nun vom Höchster Bahnhof die Dalbergstraße entlang um den Dalbergkreisel herum bis zur Unterführung und in der Hostatostraße vierzig Sterne. „Ziel des städtischen Projektes ist es, den Einzelhandel zu stärken und Einkaufserlebnisse zu schaffen“ erläuterte Wirtschaftsdezernent Frank. Und zur weihnachtlichen Stimmung gehört für Frank auch eine passende Beleuchtung.

Seit März gab es einen Runden Tisch, initiiert von Uwe Eisenmann (Fraktionsloser im Ortsbeirat 6) und Thomas Meder, Vorsitzender der Initiative Pro Höchst. Am Projekt „Höchst zum Leuchten bringen“, wie Frank es in seiner Eröffnungsrede nannte, sind neben den örtlichen Initiativen auch das Wirtschaftsreferat mit 70 Prozent und das Planungsdezernat mit dem Förderprogramm „Innenstadt Höchst“ mit 30 Prozent der Kosten beteiligt. „Heute beginnt hochoffiziell die Weihnachtszeit“, stimmte Planungsdezernent Mike Josef ein. Die Initiative Pro Höchst leistet ihren finanziellen und logistischen Anteil, in dem sie für die nächsten zehn Jahre die Auf- und Abhängung der Beleuchtung durch die StraßenBeleuchtungsRhein-Main GmbH beauftragt, bezahlt und die Sterne einlagert.

Die Höchster Weihnachtssterne kommen von der Firma MK Illumination aus Innsbruck, mit der die Stadt in dem Pilotprojekt zusammenarbeitet. Neben den LED-Leuchten zeichnen sich die aus heimischem Holz gefertigten Sterne durch „100-prozentige Recyclingfähigkeit aus“, wie Heike Isufi von der Beleuchtungsfirma erklärt. Aber erst einmal gibt die Firma 25 Jahre Garantie, wie Isufi bestätigt.

Auch Sebastian Amend, der nicht in Höchst lebt, aber hier arbeitet, ist angetan. Er ist auf dem Weg zu seinem Auto und schaut immer wieder zu dem beleuchteten Kreisel. „Wenn es jetzt so früh dunkel wird, sieht das einfach schön aus“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare