Wohnen in Frankfurt

Sozialwohnungenfür Bunker-Areal

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Höchst 25 Sozialwohnungen entstehen auf dem Areal des früheren Hochbunkers an der Palleskestraße. Die Stadt unterstützt das Vorhaben mit hohen Zuschüssen.

Auf dem Areal des früheren Hochbunkers an der Palleskestraße in Höchst wird die städtische Wohnungsgesellschaft 25 Sozialwohnungen bauen. Dafür hat Planungsdezernent Mike Josef (SPD) jetzt nicht nur ein Darlehen in Höhe von 250 000 Euro, sondern auch einen Baukostenzuschuss von 1,74 Millionen Euro und einen Zuschuss zum Mietertrag in Höhe von 680 000 Euro bewilligt. Allein die Stadt Frankfurt unterstützt den Bau der Wohnungen, die 30 Jahre lang sozial gebunden bleiben sollen, also mit beinahe 100 000 Euro pro Einheit. Hinzu kommt, wie es auf Anfrage im Planungsdezernat heißt, ein Zuschuss von 900 000 Euro vom Land Hessen.

Auf dem angrenzenden früheren VGF-Gelände errichtet die ABG ein gemischtes Quartier mit rund 250 geförderten und freifinanzierten Wohnungen sowie einer Kindertagesstätte. Im ersten Bauabschnitt sind 18 Sozialwohnungen, 21 Mittelstandswohnungen und 48 frei finanzierte Mietwohnungen entstanden, die seit Jahresende vermietet werden.

Planungsdezernent Josef hat nun die zweite Rate des Zuschusses für den geförderten Wohnungsbau frei gegeben. Insgesamt fließen für diesen Abschnitt Darlehen von rund 1,37 Millionen Euro, Baukostenzuschüsse von rund zwei Millionen Euro und ein Mietzuschuss von rund 480 000 Euro von der Stadt an die ABG. Im Planungsdezernat spricht man von gut angelegtem Geld. Bezahlbarer Wohnraum sei schließlich knapp in Frankfurt. Das Projekt an der Palleskestraße trage zu einer sozial ausgewogenen Mischung bei, heißt es.

Auch den Bau von 56 geförderten Apartments für Studierende, die der Gesamtverband der katholischen Kirchengemeinden am Unterweg im Nordend schafft, unterstützt die Stadt mit insgesamt 640 000 Euro.

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