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Wahlwerbung der etwas anderen Sorte.
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Wahlwerbung der etwas anderen Sorte.

Kommunalwahl Frankfurt

Frankfurt: „Koksen“ wie die CDU – Ungewöhnliches Wahlplakat aus Höchst

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Ein Wahlplakat im Frankfurter Stadtteil Höchst gibt vor den Kommunalwahlen in Hessen Rätsel auf. Die CDU bestätigt: Es ist echt.

Frankfurt – Eine Lokalpolitikerin tut so, als nehme sie Kokain. Allerdings schnupft sie kein weißes Pulver, sondern zieht sich scheinbar Apfelwein in die Nase. Jedenfalls legt das ihr Wahlplakat nahe. Unter dem Foto finden sich der Spruch „Höchst hat kein Drogenproblem“ und der Hinweis, wo auf dem Wahlzettel die Kandidatin zu finden ist.

Das Wahlplakat, das derzeit in den westlichen Stadtteilen zu sehen ist, stammt von ... nein, nicht von der Satire-Partei „Die Partei“, sondern von der CDU. Und es ist echt. Viele Betrachter:innen dachten zunächst an ein Fake, zumal ja gerade ein gefälschtes Wahlprogramm der Christdemokraten im Netz aufgetaucht ist. Doch das Plakat mit der „koksenden Politikerin“ stammt tatsächlich von der CDU, wie Parteichef Jan Schneider der FR bestätigt.

Kreatives Wahlplakat der CDU in Höchst – Von Kandidatin selbst erstellt

Die Frau auf dem Foto heißt Regina Shiels. Sie kandidiert für den Ortsbeirat 6, aber vermutlich wird es nichts mit ihrem Einzug ins Stadtteilparlament. Shiels steht auf Platz 13 der CDU-Liste, dem Ortsbeirat gehören nur 19 Mitglieder an. Dass ihr Wahlplakat Aufsehen erregt, findet Schneider „in Ordnung“. Immerhin lenke es die Aufmerksamkeit auf die westlichen Stadtteile.

Realisiert hat das Motiv übrigens Regina Shiels selbst. Die CDU hatte den Kandidatinnen und Kandidaten ein Online-Tool zur Verfügung gestellt, mit dem sie Wahlplakate gestalten konnten. Die meisten wählten Porträtaufnahmen. Shiels war etwas kreativer. (Georg Leppert)

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