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Höchst

Höchst: Justinuskirche soll lila leuchten

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
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Zum Weltfrühgeborenen-Tag am Mittwoch soll die Justinuskirche in Frankfurt-Höchst lila erstrahlen. Ehemalige Frühchen und ihre Eltern sind zum Mitmachen eingeladen.

Seit Jahren gilt Lila als Farbe für frühgeborene Kinder. Auch in Frankfurt soll deshalb am Mittwoch wieder ein bedeutendes Bauwerk in Lila erstrahlen. Der 17. November ist seit mehr als zehn Jahren der Weltfrühgeborenen-Tag.

An diesem Tag wird an mehreren Orten der Welt die Aktion Lila für Frühgeborene (Purple für Preemies) durchgeführt. 2020 wurde im Frankfurter Westen bereits das Alte Höchster Schloss in Lila getaucht. In diesem Jahr folgt nun die Justinuskirche in Höchst. Das Nachsorgeteam „Rückenwind“ am Klinikum Frankfurt-Höchst hat die Lichtattraktion erneut organisiert. Unterstützt wird sie vom Ortsbeirat 6, der Frankfurter Volksbank sowie weiteren Vereinen und Unternehmen.

„Da leider auch in diesem Jahr die traditionelle Zusammenkunft mit Eltern von Frühchen im Klinikum nicht umsetzbar ist, wollen wir mit der Aktion ein für alle sichtbares Zeichen für die Versorgung von Frühgeborenen setzen“, erklärt Evelyne Koch, Kinderkrankenschwester auf der Kinder-Intensiv-Station und Case Managerin im Team Rückenwind. Die Veranstalter:innen laden ehemalige Frühchen und ihre Eltern ein, am Justinusplatz vorbei zu schauen und den Platz um die Kirche mit ihren Laternen gemeinsam noch heller zu machen.

Das historische Bauwerk wird nach Anbruch der Dunkelheit bis etwa 22 Uhr angestrahlt. Aber auch an die Frühchen in der Kinderklinik selbst werde an diesem Tag besonders gedacht, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Eltern der Kinder erhalten kleine Päckchen mit einem Lila-Lätzchen „Frühstart 2021“ sowie besonderen Pflegeprodukten.

700 Frühchen pro Jahr

Jedes zehnte Baby in Deutschland ist statistisch gesehen ein Frühchen. Als Frühgeburt zählen Kinder, die vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden. Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein Perinatalzentrum Level I und biete dadurch die höchste Versorgungsstufe für alle Risikogeburten bis hin zu den kleinsten Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 500 Gramm. Die Neonatologie verfügt über mehr als 60 Betten für kranke Früh- und Neugeborene einschließlich zwölf Beatmungsplätzen auf der Intensivstation. Pro Jahr werden etwa 700 kranke Früh- und Neugeborene dort betreut.

Das Nachsorgeteam Rückenwind am Klinikum Frankfurt Höchst unterstützt Familien mit Frühgeborenen sowie chronisch kranken Kindern in der ersten Zeit des Übergangs vom Krankenhaus nach Hause. Die Fachkräfte organisieren, beraten und begleiten die Eltern bei den vielfältigen Herausforderungen, die der individuelle Familienalltag stellt, so das Klinikum. Ziel sei es, dass sich die Mütter und Väter kompetent um ihr Kind kümmern können und die Lebensqualität aller Familienmitglieder bestmöglich erhalten bleibt.

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