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Das Höchster Schlossfest wird es in diesem Jahr maximal als Mini-Variante geben.
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Das Höchster Schlossfest wird es in diesem Jahr maximal als Mini-Variante geben.

Frankfurt

Feste in Frankfurt fallen weiter aus

Veranstaltungen wie das Höchster Schlossfest sind trotz der Lockerungen nicht möglich. In erster Linie fehlt es an Planungssicherheit.

Das Höchster Schlossfest – abgesagt. Ebenso das Schweizer Straßenfest, das Sachsenhäuser Brunnenfest und etliche andere Veranstaltungen. Obwohl die Corona-Zahlen seit Wochen sinken und die Sieben-Tage-Inzidenz in Frankfurt weit unter 50 liegt.

Aber für solche Feste brauche man eine lange Vorbereitungszeit, sagt Barbara Neif, seit 2004 Vorsitzende des Vereinsrings Rödelheim. Und vor allem Planungssicherheit. Von Letzterer können die Organisierenden in Corona-Zeiten nur träumen. Auch deshalb habe sich der Vereinsring Rödelheim dazu entschlossen, sein Straßenfest, das sonst immer im Juni stattfindet, abermals ausfallen zu lassen.

Ein ähnliches Schicksal dürfte dem traditionellen Nikolausmarkt blühen. „Ich glaube nicht, dass wir das in der bewährten Form als Markt machen können“, ahnt die Vorsitzende. „Wir wissen ja nicht, wie das mit Delta ausgeht.“ Allenfalls ein festliches Anschalten der Weihnachtsbeleuchtung am Rödelheimer Bahnhof sei denkbar, mit einer Bescherung für Kinder. Immerhin ist die Reihe „Musik im Vereinsring“ wieder angelaufen, mit Freiluft-Konzerten im Vereinsring-Garten im Juli und im August. „Das können wir handhaben“, sagt Barbara Neif.

Manchen erfüllt die reihenweise Absage von Festen mit Sorge. Den CDU-Stadtverordneten Yannick Schwander etwa, der sich kürzlich in der Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung danach erkundigte, wie der Magistrat den verantwortlichen Personen unter die Arme greife. Schließlich hätten diese Straßenfeste und Stadtteilkerben zum Teil eine jahrhundertelange Tradition und seien „Identifikationsstifter für die Stadtteile“.

In seiner Antwort verwies der Magistrat darauf, dass das Service-Center Veranstaltungen im Ordnungsamt den Vereinsringen Informationen zur Verfügung stelle und für entsprechende Kontakte sorge. Wegen fallender Inzidenzen und steigender Impfraten habe man einige Schutzmaßnahmen wie die Maskenpflicht in der Innenstadt schon zurückgenommen. Auch weitere Lockerungen seien denkbar – „in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung und den gesetzlichen Vorgaben des Landes“. Ordnungsamt und Gesundheitsamt erarbeiteten dazu gemeinsam Kriterien, unter denen für Veranstaltungen auf Antrag und nach entsprechenden Prüfungen Genehmigungen erteilt werden könnten, gegebenenfalls in kleinerem Rahmen.

Ihnen dürfte in diesen Tagen auch ein Antrag den Vereinsrings Sachsenhausen auf die Schreibtische flattern. Dieser will nämlich vom 13. bis 15. August ein Fest am neuen Goetheturm organisieren – unter dem Titel „Der Turm ruft“.

Ersatz fürs Schlossfest plant auch der Vereinsring Höchst: Vom 24. bis 26. September soll es zumindest ein „Kompakt-Schlossfest“ geben.

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