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Guido Porten leitet künftig die Schulbibliothek im Bikuz Höchst.

Höchst

Der neue Herr der Bücher im Bikuz Höchst

  • vonAlexandra Flieth
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Guido Porten ist der neue Schulbibliothekar des Friedrich-Dessauer- Gymnasiums. Er will vor allem die Medienkompetenz von Kindern fördern.

Die Schulbibliothek am Friedrich-Dessauer-Gymnasium ist ein Ort des Lernens, des Austausches und der Kommunikation. Seit gut drei Monaten wird die Einrichtung, die über rund 4000 Medien verfügt, von Guido Porten geleitet. Er sei angekommen, sagt der Bibliothekar. Noch ein Neuankömmling zwar, aber einer, der mit Herzen dabei ist.

Wichtig ist ihm die Informations- und Medienkompetenzen der Gymnasiasten des Höchster Oberstufengymnasiums. Die will er weiter stärken und ausbauen. Etwa in der Recherche in Datenbanken und im Internet. Vor den Herbstferien gab es bereits 90-minütige Einführungsangebote, nun folgen thematische Workshops.

Es sei wichtig, falsche Informationen zu erkennen, besonders in diesen Zeiten, sagt Porten. „Aber auch das Potenzial, dass das Internet an Recherchemöglichkeiten bietet, gut zu nutzen“, betont er. Natürlich wolle er auch den Jugendlichen viele Bücher näherbringen. Da viele jedoch Texte digital am PC und nicht als Buch lesen würden, sei gerade wichtig, die Informationskompetenzen zu stärken.

In Zeiten der Corona-Pandemie kann die Bibliothek ihre Öffnungszeiten aufrechterhalten. Da die Räume groß sind, dürfen sich maximal 20 Schüler:innen gleichzeitig darin aufhalten – mit ausreichend Abstand zueinander und Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Schule habe ein eigenes Hygienekonzept, das auch für die Bibliothek gelte. Sofern die Platzkapazitäten ausgeschöpft seien, müsse er Schülern sagen, dass sie vor der Tür warten sollen. Das sei leider auch schon vorgekommen. „Der Aufenthalt soll sich in diesen Zeiten ausschließlich aufs Lernen und Lesen beschränken“, sagt Porten. Das Angebot zum Lernen werde gut genutzt. Außerhalb von Corona verstünden sie sich sonst auch als ein Ort der Kommunikation.

Die enge Zusammenarbeit mit den Lehrern am Gymnasium bildet einen weiteren Schwerpunkt in der Arbeit des neuen Schulbibliothekars, vor allem beim Erstellen eines themenspezifischen Handapparates oder Medienpakets, das mit in den Unterricht genommen werden dürfe.

Bevor Guido Porten an die Schulbibliothek des Höchster Gymnasiums wechselte, leitete er die Bibliotheken der Liebigschule in Westhausen und der gemeinsamen Bibliothek der Elisabethen- und der Fürstenbergerschule im Nordend. Dass er jetzt die Schulbibliothek eines reinen Oberstufengymasiums leite, finde er sehr spannend. „Hier kommen Schüler von ganz unterschiedlichen Schulen aus verschiedenen Stadtteilen und der Umgebung zusammen und fangen alle wieder bei Null an“, beschreibt Porten die Situation. Das sei anders als an den anderen Schulen, wo er die Schüler ab der fünften Klasse begleitet habe.

Der neue Schulbibliothekar lebt und wohnt in Bergen-Enkheim. Nach seinem Romanistikstudium an der Goethe-Universität Frankfurt sammelte er Berufserfahrungen in der Schulbibliothek der Schule am Mainbogen (früher Heinrich-Kraft-Schule) in Fechenheim und legte 2012 seine Prüfung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek ab. Er habe schon immer den Wunsch gehabt, als Bibliothekar zu arbeiten, erzählt Porten.

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