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Sabine Hahn in der Niederräder Friedrich-Fröbel-Schule.
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Sabine Hahn in der Niederräder Friedrich-Fröbel-Schule.

Lesungen

Mit Hockey-Kids auf Tour

  • Lena Griebel
    VonLena Griebel
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Die Oberräder Autorin Sabine Hahn will Kinder für den Sport sensibilisieren.

Gespannt sitzen die Kinder der Niederräder Friedrich-Fröbel-Schule in der Bibliothek. Einige lachen und applaudieren, andere hören der Geschichte "Die Hockey-Kids" interessiert zu, blicken mit großen Augen auf die Oberräder Autorin Sabine Hahn, die den knapp vierzig Zweitklässlern Passagen aus ihrem Buch vorliest.

Erst vor kurzem ist der zweite Band ihrer Kinderbuchreihe erschienen. Darin erfahren die Leser welche Abenteuer die Hockey spielenden Kinder Lena, Max und Lars auf Klassenfahrt und in der Hockey-AG erleben.

Zwei Jahre hat es gedauert, bis Band zwei erschien. Das hat seinen Grund. Hahn tourt mit ihren Werken durch ganz Deutschland, hat sich zwischenzeitlich von ihrem Verleger getrennt und ihren eigenen Verlag "Mon Coq Edition" gegründet.

"Im Januar hatte der Verlag seinen ersten Geburtstag", sagt die gelernte Buchbinderin erfreut. Sie wollte nicht länger abhängig sein von einem großen Verlag. "Bei jeder Kleinigkeit musste ich nachfragen und Rechte abgeben, jetzt kann ich direkt reagieren und habe die alleinige Gewalt über meine Geschichten und Zeichnungen."

Bei ihren Lesungen geht es Sabine Hahn nicht nur darum, Kinder die Geschichte der Hockey-Kids zu erzählen. Sie erklärt den Schülern auch, wie sie die Bilder der drei Helden malt, zeigt ihnen die Ausrüstung, die man zum Hockey-Spielen benötigt, und versucht ihnen so auf dem literarischen Weg Zugang zu einer Sportart zu vermitteln, die in Grundschulen sonst eher weniger in den Pausen gespielt wird.

"Ich finde es wichtig, Kinder für Sport zu sensibilisieren", erklärt sie. "Vor allem durch Bücher, in denen sie sich mit den Figuren identifizieren können, ist das einfach zu erreichen."

Ihr Ziel scheint bei der Lesung in der Friedrich-Fröbel-Schule von Erfolg zu sein. Die Kinder stellen persönliche und fachliche Fragen, sind interessiert und wissen schon viel über Hockey. "Das war total spannend", sagt die siebenjährige Zaynah. "Ich habe das Buch schon gelesen und es war so cool, die Autorin mal zu treffen", erklärt sie freudig. Die Schülerin spielt selbst Hockey bei der Eintracht und kennt sich daher gut mit den Techniken aus.

"Generell sind hier an der Schule viele Profis", stellt Sabine Hahn fest und lacht. Schon bei anderen Lesungen seien einige Experten anwesend gewesen. "Ein Schüler hat mich verbessert, als ich den Schläger falsch gehalten habe", erzählt die Autorin.

"Das ist natürlich immer schön, wenn die Kinder sich selbst in die Lesung einbringen." Vor allem aber die Komplimente der Kleinsten seien für sie der größte Lohn. "Heute hat mir eine Schülerin gesagt, ich sei eine gute und nette Autorin - solche Komplimente sind mit das Schönste an meinem Beruf."

Als nächstes wird Sabine Hahn im März während der Leipziger Buchmesse in einem Hockeygeschäft lesen. Im April ist sie in München auf Lesetour. Weitere Infos sind im Internet nachzulesen unter www.sabinehahn.net.

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