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Studierende treffen Logistiker 

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Teilnehmer von sieben Hochschulen aus dem Rhein-Main-Gebiet nehmen am Kongress im House of Logistics and Mobility teil. 

Leon Weikinger studiert Logistik-Management an der Hochschule Darmstadt und kam Montag mit seinem ganzen Kurs, um den Logistikkongress im House of Logistics and Mobility (Holm) zu besuchen. „Im nächsten Jahr will ich ein Praktikum machen, heute bin ich hier, um Unternehmen kennenzulernen“, sagte der 21-Jährige. Er interessiere sich für „Supply-Chain-Management“, also die Logistikkette vom Rohmaterial bis zum Endprodukt.

Wie Leon Weikinger kamen insgesamt 350 Teilnehmer, unter anderem von sieben Hochschulen aus dem Rhein-Main-Gebiet, zu dem eintägigen Kongress. Im Foyer präsentierten sich Unternehmen, in den Sälen hielten Logistiker ihre Vorträge, etwa über Handelslogistik, die letzte Meile oder Luft- und Seefracht.

Das Logistikunternehmen Meyer Quick Service Logistics (QSL) aus Friedrichsdorf habe sich auf Lebensmitteltransporte spezialisiert. Es beliefere Ketten wie Burger King sowie Tausende Restaurants in 18 Ländern, sagte Florian Walz. Den Zuhörern machte er Mut: Das Unternehmen wachse und suche neue Mitarbeiter.

DB Systel, die Telekommunikationssparte der Deutschen Bahn, stelle allein in diesem Jahr 400 bis 500 neue Mitarbeiter ein, sagte Christoph von Ungern-Sternberg. Für ein IT-Unternehmen sei der Anteil der Frauen mit einem Viertel der Mitarbeiter schon recht hoch. Das Unternehmen betreue unter anderem rund 800 Anwendungen für den gesamten DB-Konzern, darunter den DB-Navigator, eine Fahrplan- und Ticket-App der Bahn. Auch habe die Sparte Anwendungen für das „Internet of Things“ entwickelt. So kämen bei der Bahn mittlerweile Weichen zum Einsatz, die Defekte meldeten, bevor sie einträten. Für Rolltreppen gebe es ein ähnliches System. Die Hierarchie im Unternehmen beschrieb er als flach. Eine Leitidee sei: „Ich denke in Kundennutzen, nicht in Problemen.“

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