Politik

Hochschule lädt Meuthen nicht aus

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Der AfD-Politiker kommt zur Diskussion im April. Die UAS sei zur politischen Neutralität verpflichtet.

Trotz Kritik will die University of Applied Sciences Frankfurt (UAS) den AfD-Politiker Jörg Meuthen an der Veranstaltung „Europawahl 2019 – Fragen an die Politik“ am 5. April teilnehmen lassen. Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Main“ hatte gefordert, den AfD-Bundessprecher auszuladen, weil Vertreter seiner Partei offen rassistisch und antisemitisch aufträten.

Die UAS sei zur politischen Neutralität verpflichtet, heißt es in der Stellungnahme. Daher seien Vertreter aller großen Parteien, die zur Europawahl anträten, eingeladen. Dazu zählten Politiker von CDU, SPD, Grünen, FDP und Linken. Das „Center for Applied European Studies“ veranstaltet die Debatte gemeinsam mit Pulse of Europe.

Die UAS stehe für eine moderne, weltoffene Gesellschaft und stelle sich jeder Form von Rassismus entgegen, heißt es weiter. Im ihrem Leitbild verschreibe sich die Hochschule der argumentativen Auseinandersetzung. „Die UAS lebt den demokratischen Diskurs und hält ihn aus.“ Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ hat eine Gegenveranstaltung angekündigt.

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