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Historische Spurensuche im Institut für Stadtgeschichte

  • Stefan Simon
    vonStefan Simon
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Der 27. Geschichtswettbewerb fragt nach der Rolle des Fußballs in der Gesellschaft. Kinder und Jugendliche in Frankfurt können beim Institut für Stadtgeschichte mitforschen.

Welche Rolle spielte Sport zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Gesellschaft? Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft Kinder und Jugendliche auf, sich im Rahmen des 27. Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten mit dieser Frage zu beschäftigen, heißt es in einer Mitteilung.

Das Institut für Stadtgeschichte als kommunales Archiv der Stadt fördert als außerschulischer Lernort die Themenfindung und Forschungen beim Geschichtswettbewerb.

Bis zum 28. Februar 2021 können alle Kinder und Jugendlichen – von der Grundschule bis zum Alter von 21 Jahren – zum Thema „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ auf historische Spurensuche vor der eigenen Haustür gehen.

Die Ausschreibung der Körber-Stiftung, die den Wettbewerb ausrichtet, lädt Kinder und Jugendliche dazu ein, die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft und den Alltag der Menschen in den Blick zu nehmen. Anhand historischer Beispiele können aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Problemstellungen, etwa Fragen nach Teilhabe, Ausgrenzung und gesellschaftlichem Engagement, analysiert und reflektiert werden.

Regionaler oder biografischen Bezug nötig

Auch soll es darum gehen, welche sozialen, wirtschaftlichen und politischen Interessen sich auf den Sport und seine Entwicklung ausgewirkt haben. Und welche Rolle der Sport für das gesellschaftliche Zusammenleben spielt, hat auch die Corona-Krise noch einmal verdeutlicht, heißt es weiter. Das Thema soll entweder einen regionalen Bezug zum Wohn- oder Schulort oder einen biografischen Bezug zur eigenen Familie haben.

Das Institut für Stadtgeschichte bietet hierfür einen große Auswahl an Dokumenten zur Frankfurter Sport- und Vereinsgeschichte sowie sportgeschichtliches Expertenwissen. Die Kinder und Jugendlichen, ihre Geschichtslehrerinnen und -lehrer und Sporttrainerinnen und –trainer können sich mit ihren Ideen und Fragen per E-Mail an manuela.murmann@stadt-frankfurt.de wenden.

Weitere Informationen und Hinweise für einen ersten Einstieg in die Recherche finden sich auf den Internetseiten der Körber-Stiftung und des Instituts für Stadtgeschichte unter www.stadtgeschichte-ffm.de

Die Schülerinnen und Schüler können sich frei entscheiden, in welcher Form sie sich dem Thema nähern. Ob sie nun eine historische Fragestellung schriftlich oder kreativ – beispielsweise als Podcast oder Film – ausarbeiten und ob sie alleine oder in Gruppen oder im Klassenverband teilnehmen. Bis zum 28. Februar 2021 können sie ihren Beitrag einreichen. Die Körber-Stiftung hat 550 Geldpreise auf Landes- und Bundesebene ausgelobt.

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