Coronavirus

Hilton-Basar in Frankfurt wegen Coronavirus abgesagt

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Der Kleiderbasar des Kinderschutzbundes findet wegen des Coronavirus nicht wie geplant am Samstag statt. Der Frankfurter Bezirksverband spricht von einer Gesundheitsgefährdung.

Der Kinderschutzbund hat den für Samstag geplanten Kleiderbasar im Hilton-Frankfurt-City-Center abgesagt. Das teilte der Frankfurter Bezirksverband am gestrigen Dienstag mit.

„Aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland und des damit verbundenen Potenzials einer Gesundheitsgefährdung der Helfer*innen und Besucher*innen“ habe man sich für diesen Schritt entschieden, heißt es dort.

Zu dem Basar, der am Samstag im Hilton-Frankfurt-City-Center stattgefunden hätte, waren rund 2000 Besucher erwartet worden. „Wir bedanken uns an dieser Stelle auch nochmals ausdrücklich bei allen Frankfurter Bürger*innen und Unternehmen, die in den letzten Wochen in unserer Sammelstelle Kleiderspenden abgegeben haben und in den Unternehmen Kleidersammlungen organisiert haben“, sagte Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Frankfurter Kinderschutzbundes. Die gespendete Kleidung werde komplett aufgehoben, damit sie wie geplant für einen guten Zweck verkauft werden kann. Die Direktion des Hilton-Frankfurt-City-Center habe bereits ihre Unterstützung zugesagt, einen Ersatztermin zu finden, so der Kinderschutzbund.

Der für Samstag geplante Hilton-Basar wäre schon der 20. gewesen, den der Kinderschutzbund veranstaltet. Im vergangenen Jahr wurden 550 Kartons an Kleidung gesammelt und auf dem beliebten Basar 47 000 Euro eingenommen. Mit den Einnahmen wurden Therapieangebote für Kinder und Jugendliche finanziert, die psychische oder körperliche Gewalt erfahren haben.

Wann der diesjährige Basar nachgeholt wird, steht noch nicht fest, der neue Termin wird auf der Website des Kinderschutzbundes bekanntgegeben.

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