+
Netzwerk Ella, das sich für die Arbeitsbedingungen von Prostituierten und Ausstiegsmöglichkeiten einsetzt, macht eine Corona-angepasste Aktion wegen der krisenbedingeten Verbote im Frankfurter Bahnhosviertel.

Frankfurt

Hilfe für Prostituierte in der Corona-Krise

  • schließen

Demonstrationen sind derzeit verboten, deswegen macht das Netzwerk Ella eine Corona-angepasste Aktion.

Im Frankfurter Bahnhofsviertel hat das Netzwerk Ella, das ein Verbot der Prostitution fordert, am Samstag auf die schwierige Lage von Prostituierten aufmerksam gemacht. Ihnen sei durch die Schließung der Bordelle die Einkommensgrundlage weggebrochen, sagte eine Sprecherin. In der Corona-Krise stehe den Prostituierten keine Soforthilfe zu. Allein im Bahnhofsviertel seien rund 1000 Prostituierte betroffen. Etwa 80 Prozent von ihnen stammten aus Rumänien und Bulgarien. An der Kundgebung nahmen acht Personen teil, welche die Abstandsregeln einhielten. Die Polizei ließ die Versammlung laufen. Das Netzwerk Ella setzt sich für das sogenannte Nordische Modell ein, das unter anderem staatliche Ausstiegshilfen für Prostituierte und ein Verbot des Sexkaufs vorsieht.

Florian Leclerc

Helferinnen und Helfer liefern bei der Aktion „Gemeinsam gegen einsam“ mit dem Pedelec Lebensmittel an Bedürftige in Frankfurt aus. Wer mitmachen will, ist willkommen.

Klara Lakomy aka Salomé Balthus spricht mit der FR darüber, warum sie Roger Köppel und die „Weltwoche“ verklagt. Und was Prostitution mit Feminismus zu tun hat.

Eine bislang unveröffentlichte Variante sieht vor, die geplante U4-Verlängerung von Bockenheim nach Ginnheim mit der A-Strecke über die Miquelallee zu verknüpfen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare