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Hilfe für Geflüchete aus der Ukraine

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Von: Timur Tinç

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Demonstration für ein Ende des Kriegs in der Ukraine.
Demonstration für ein Ende des Kriegs in der Ukraine. © Michael Schick

Sollten Menschen aus der Ukraine jetzt schon nach Frankfurt kommen, sollen sie sich in der Übernachtungsstätte Ostpark und in der Bahnhofsmission melden.

Seit Ausbruch des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ist Lilija Dubyna auf der Suche nach Hilfe. Sie lebt seit 22 Jahren in Frankfurt und hat viele Verwandte, die in der ukrainischen Hauptstadt Kiew leben und sich bereits in Richtung polnischer Grenze auf den Weg begeben haben. Sie hat sich an verschiedene Anlaufstellen gewandt, aber niemand konnte ihr weiterhelfen, wo ihre Verwandten unterkommen können. „Ich habe eine Dreizimmerwohnung“, sagt die Mutter zweier Kinder der FR. „Aber 13 Leute kann ich in meiner Mietwohnung nicht unterbringen.“

Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne) hatte angekündigt, in Frankfurt sei man auf alle Szenarien vorbereitet. „Wenn Geflüchtete bereits jetzt nach Frankfurt kommen und nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen, können sie sich als erster Anlaufstelle an die Bahnhofsmission oder an die Übernachtungsstätte Ostpark wenden“, sagte ihre Sprecherin Miriam Bandar am Samstag der FR. Die Mitarbeitenden in den Einrichtungen seien sensibilisiert und würden die Menschen gut, schnell und unbürokratisch an einem anderen Ort unterbringen. „Wir arbeiten derzeit daran, die Strukturen in Frankfurt für Geflüchtete aus der Ukraine so einfach wie möglich zu machen“, sagte Bandar.

Lilija Dubyna möchte ihre Verwandten in dieser schweren Zeit bei sich in der Nähe haben und ihnen so gut es geht helfen. „Ich kann meine Familie nicht auf der Straße lassen“, sagt sie. Viele in der Nachbarschaft hätten sich solidarisiert und ihre Bereitschaft zur Hilfe erklärt. „Ich bin sehr beeindruckt von der Hilfsbereitschaft“, sagt Dubyna. tim

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