Vom Frankfurter Flughafen aus geht es los.
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Vom Frankfurter Flughafen aus geht es los.

Hilfsflug für Flüchtlinge

Hilfe für Flüchtlinge

Rund 300 Europaletten mit dringend benötigten Hilfsgütern gehen in den Irak. Der Hilfsflug, der vom Frankfurter Flughafen startet, wird von „Luftfahrt ohne Grenzen“ organisiert. Wegen des harten Winters sind viele Flüchtlinge erkrankt.

Ein zweiter Hilfsflug, organisiert von „Luftfahrt ohne Grenzen“, ist vom Frankfurter Flughafen in den Nordirak gestartet. Am Freitag brach ein Flugzeug mit 300 Europaletten dringend benötigter Hilfsgüter in die kurdische Stadt Erbil auf. Dort leben mittlerweile über zwei Millionen Flüchtlinge. Oft sind es kinderreiche Familien, die auf der Flucht Schutz suchen.

Neugeborene leiden besonders

Die Flüchtlinge sind meist mittellos und entkräftet, besonders die Kinder leiden unter chronischen Erkrankungen. Die Organisation „Apotheker helfen“ stellt Medikamente zur Verfügung. Nach Auskunft des „International Medical Corps“, dem Partner der Hilfsmission, sind auf Grund des harten Winters rund ein Drittel der Flüchtlinge erkrankt. Besonders dramatisch ist die Lage für tausend Neugeborene.

„Jetzt ist der Winter der ärgste Feind dieser Menschen“, sagte Frank Franke, Präsident von Luftfahrt ohne Grenzen, der den Hilfstransport begleitet. In den nächsten Wochen würden dort Menschen an Kälte und Hunger sterben. „Wir wollen so viel Leben retten wie irgend möglich.“ An der Realisierung des Hilfsfluges waren neben zahlreichen privaten Spendern viele Unternehmen beteiligt. (jkö)

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