Der Nahverkehr in Hessen streikt.
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Der Nahverkehr in Hessen streikt.

Mobilität

Nahverkehr wird bestreikt

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Vom Warnstreik im Nahverkehr am Dienstag sind Frankfurt, Wiesbaden und Kassel betroffen.

In Frankfurt fahren am Dienstag keine U-Bahnen und Straßenbahnen; in Wiesbaden und Kassel stehen die Busse still. Das teilte die Gewerkschaft Verdi mit, die in Hessen erneut zum Warnstreik aufgerufen hat. Der Streik beginnt frühmorgens und endet in der Nacht.

Verdi fordert im Tarifstreit mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) einen bundesweiten Tarifvertrag für 87 000 Beschäftigte im Nahverkehr. Es geht um bundesweit einheitliche Regelungen bei der Nachwuchsförderung, Entlastung bei Sonntagsdiensten, Ausgleich von Überstunden und Zulagen für Schichtdienste.

Im Vergleich zum Jahr 2000 sei die Zahl der Beschäftigten um 18 Prozent geschrumpft, während die Zahl der Fahrgäste um ein Viertel gestiegen sei, teilte die Gewerkschaft mit. Die Folge seien hohe Krankenstände und die Anhäufung von Überstunden.

Die Nahverkehrsgesellschaft Traffiq äußerte, das Bestreiken der U-Bahn als „Rückgrat“ des Frankfurter Nahverkehrsnetzes werde viele Fahrgäste schmerzhaft treffen, aber aufgrund der Herbstferien nicht die Schülerinnen und Schüler.

S-Bahnen, Regionalzüge und Buslinien fahren in Frankfurt nach Plan. Noch bis Sonntag fahren in Frankfurt die Linien U6 und U7 wegen Brandschutzarbeiten nur auf Teilstrecken. fle

Fahrpläne: www.rmv.de

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